Der Zeitplan war gesteckt: Bis Ende Dezember sollte die Rheinbrücke saniert sein und die Pendler ab da wieder ungehindert bei Maxau den Rhein überqueren können. Doch es kam anders, als geplant: Gut einen Monat Verzögerung mussten die Arbeiten diesen Sommer verzeichnen - unerwartet waren Schadstellen aufgetaucht, die den Zeitplan durcheinander geworfen haben.

Rheinbrücke Betonage-Arbeiten
Betonage-Arbeiten an der Rheinbrücke. | Bild: Hammer Photographie

Doch die verlorene Zeit konnte aufgeholt werden. Bevor das neue Jahr anbricht, soll die Baustelle auf der Brücke der Vergangenheit angehören: "Durch eine weitere Erhöhung des bereits jetzt schon hohen Personaleinsatzes und der Optimierung des Bauablaufes, ist eine Beendigung der verkehrsbeeinträchtigenden Bauarbeiten zum Jahresende möglich", teilt das Regierungspräsidium Karlsruhe mit. 

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Damit das gelingt, werden unter anderem noch anstehende Bauleistungen parallel umgesetzt. "Auch die Erfahrungen aus dem ersten Bauabschnitt in Fahrtrichtung Wörth im Bereich der unerwarteten Schadstellen ermöglichen diese deutliche Beschleunigung", so das Regierungspräsidium weiter. 

Sanierung Rheinbrücke im September 2019
Sanierungsarbeiten im September 2019. | Bild: Hammer Photographie

Eine Garantie, dass die Pendler ab dem neuen Jahr wieder ohne Beeinträchtigungen den Rhein überqueren können, gibt es allerdings nicht. Wesentliche Voraussetzung für die Beendigung der Bauarbeiten zum Jahresende sei, dass nun keine weiteren unvorhersehbaren Ereignisse oder extrem kalte Witterungsverhältnisse eintreten.

Allerdings ist auch im neuen Jahr der Spuk noch nicht ganz vorbei: Denn im Anschluss müssen im Januar die Mittelstreifenüberfahrten geschlossen werden. Bis dahin wird die Geschwindigkeit auf 60 Kilometer pro Stunde begrenzt bleiben. 

 
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