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Karlsruhe Nach der Klage des KSC: Das sagt Oberbürgermeister Frank Mentrup zum Stadion-Streit (mit Video)

Ein Bauprojekt entzweit Karlsruhe, besser gesagt die Stadt und den Karlsruher SC: Es geht um den Neubau des Wildparkstadions. Der KSC zieht am Montag gegen die Stadtverwaltung vor Gericht. Eine Geste, die besonders dem Stadtoberhaupt sauer aufstößt. Wie lange sein Geduldsfaden noch hält und ob der Stadionbau nun gefährdet ist - ka-news.de hat mit ihm im Video-Interview gesprochen.

Am 12. August hat der KSC beim Landgericht vier einstweilige Verfügungen gegen die Stadt Karlsruhe beantragt. Der Grund: "Mit diesen Anträgen auf vorläufigen Rechtsschutz soll verhindert werden, dass durch vertragswidriges Verhalten der Stadt Karlsruhe beim Stadion-Neubau Fakten geschaffen werden, die zu gravierenden Nachteilen sowohl für die Zuschauer und Kunden als auch für den KSC führen würden und unumkehrbar wären", schreibt der Club in einer Mitteilung an die Presse.

Doch bevor die Klage am Montag vor dem Landgericht Karlsruhe behandelt wird, hat sich die Stadt am Freitagmorgen bei einer Pressekonferenz zu Wort gemeldet. Oberbürgermeister Frank Mentrup äußert hier sein Unverständnis über die Haltung des Vertragspartners aus dem Wildpark. "Es ist klar, dass wir und der Verein jetzt ein Problem miteinander haben", so Mentrup.

Das ganze Interview mit dem Oberbürgermeister gibt es hier im Video:

 

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  •   WilfriedPfaff
    (1 Beiträge)

    23.09.2019 07:55 Uhr
    Wellenreuther und sein stadion
    Wenn man die Presse Mitteilungen liest sind die Angaben von der Stadt und KSC total gegensätzlich es kann aber nur eine Seite stimmen. Was mich wundert wie lange gibt es die Pläne schon und erst jetzt nachdem das halbe Stadion schon abgerissen ist Kommt der KSC um die Ecke und Beschwert sich. Gibt es denn keinen beim KSC der Baupläne lesen kann? Der KSC ist Pächter und sonst nichts. Die Stadt stellt dem KSC ein Stadion hin die Verträge sind geschlossen die gewünschten Änderungen hätte man Vorher einbringen müssen. Da der KSC nicht im Stande ist ein Stadion selbst zu bauen sollte er froh und dankbar sein das die Stadt das macht. Der KSC hat eine Lange Tradition von Präsidenten und in der Liste finden sich Egomanen Dilettanten Ahnungslose Halbseidene usw Seriöse Nachhaltige Planung Fehlanzeige. Wieviel Prozesse hat der KSC in letzter Zeit geführt und immer mit Partnern die dem KSC in der Not geholfen haben die Liste ist lang aber wenig erfolgreich. Der KSC sollte sich an die Redensart
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  •   silberahorn
    (9951 Beiträge)

    22.09.2019 06:40 Uhr
    Nachvollziehbar,
    dass ein späterer Pächter sich ärgert, wenn er von einem Saal wie dem Ballsaal vom Paulaner am Nockherberg (1.700qm ohne störende Stützen) ausgeht und jetzt sogar alle 8 m eine Säule steht (wie im Insustriebau). Interessante Vorstellung vom OB, wenn er meint, dass man das auch anderweitig vermieten könnte.
    Ohne zu wissen, was der Grund für die Dichte an Stützen beim KSC Neubau ist, weiß ich aber, dass in Holzbauweise CO2 eingespart werden kann und man große Spannweiten schafft. Preise sind, je nach Hersteller, auch nicht so weit entfent vom Stahlbetonbau und ich kann mich erinnern, dass sich der Karlsruher Gemeinderat doch auch den Klimaschutz vorgenommen hatte.
    Wird der Saal der KSC Baustelle in Holzbauweise gebaut? Wenn aus einem Baum Bauholz wird, dann bleibt der Kohlenstoff darin gebunden. Dadurch wird der Atmosphäre CO2 entzogen. Fördergelder?
    Insofern könnte es bei der Kritik des KSC auch nicht nur um Schickimicki Wunschvorstellungen gehen.
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  •   vielfahrer
    (418 Beiträge)

    22.09.2019 16:05 Uhr
    ahnungslos
    aber schreiben. Sorry. Was wurde dem KSC versprochen? Ein funktionierendes Stadion, nicht mehr und nicht weniger. Man nenne bitte nur ein einziges ein Bundesliga-Stadion, das in seinem Inneren über einen 2.000 Quadratmeter großen Business-Bereich gänzlich ohne Stützen verfügt.
    Das ist keine Halle, sondern ein Raum, mit mindestens einer Etage oben drüber. Man kann sich ja mal in Hamburg informieren, zu welchen Preis die "Statikprobleme" der Elb-Philharmonie beseitigt wurden. Dort hatte man die Idee, oben ein Hotel mit Schwimmbad zu bauen.

    Ein Raster von acht mal acht Metern, das entspricht knapp der Grundfläche eines Einfamilienhauses - und das - auf die Größe des Businessbereichs - 30 Mal nebeneinander. Lustige Vorstellung, das ohne Mauern/Stützmauern zwischen den Häusern (und im Inneren) bauen zu können.

    Dem KSC lagen die Pläne übrigens vor - nach gut drei Monaten wurde entdeckt, dass da noch etwas eingeplant ist, was man nicht haben will. Ohne selbst einen müden Euro beizutragen
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  •   silberahorn
    (9951 Beiträge)

    22.09.2019 17:15 Uhr
    Ahnungslos
    muss ich schließlich sein, was die Informationen bis jetzt angeht.
    Wenn dem KSC nur ein funktionierendes Stadion versprochen wurde und dieser Saal nicht dazugehört, dann ist das eben wirklich so, dass der Rathauschef es anderweitig vermieten kann.
    Was Statik angeht habe ich durchaus so viel Ahnung, das man mir die Unterschiede zwischen Wohnhaus und Gastronomieräumen nicht erklären muss.
    Ich weiß zwar nicht wie das beim Nockherberg gelöst ist, aber das war der Saal der mir sofort eingefallen ist, weil ich dort schon bei Bällen war. Und das ist dort mit Gastronomie.
    Wieviel Tische mit Bestuhlung und guter Bedienmöglichkeit bekommt man zwischen acht Meter?

    Grundsätzlich muss man bei solchen Säälen wissen was darin stattfinden soll. Wozu ein Fussballclub 2.000 qm braucht ist mir auch nicht klar. Wenn es um Feiern im Stehen geht, dann kann man auch Säulen in Kauf nehmen.
    Offensichtlich hat man vorab nicht ausreichend besprochen was Sinn macht. Sonst käme es nicht zum jetzigen Stand.
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  •   silberahorn
    (9951 Beiträge)

    22.09.2019 17:47 Uhr
    Ein Bild
    von einer Fussballübertragung am Nockherberg.
    https://vivreamunich.com/wp-content/uploads/2018/07/finale-dimanche-au-nockherberg-copie.jpg
    Finale am Nockherberg
    Das stell ich mir jetzt noch mit drei Säulenreihen vor und eine davon direkt vor der Leinwand.
    Aber mein Problem ist das wirklich nicht.
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  •   max
    (194 Beiträge)

    21.09.2019 15:48 Uhr
    Herr Wellenreuther,
    kümmern sie sich endlich Mal um die Bürger, die sie in den Bundestag gewählt haben; ganz zum Schluss kommt dann der KSC. Aber ich kann mich sehr gut erinnern, dass mit OB Fehnrich ebenfall Krach gegeben hat wegen dem Neubau eines Stadion bei der Autobahn. In Karlsruhe sind sie als OB mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht beliebt. Im übrigen, im Bundestag ist es wie beim Lotto, man sieht sie nicht und man hört sie nicht und man sitzt in den hinteren Reihen, kurz, kein Gewinn.
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  •   Garrincha
    (498 Beiträge)

    21.09.2019 11:36 Uhr
    der KSC hat zu hoch gepockert
    Wellenreuther sollte ganz schnell die Notbremse ziehen, die unverantwortlichen Forderungen der KSC-Bosse zerplatzen wie Seifenblasen wenn der OB diesem unwürdigen Treiben ein Ende bereitet.
    Dasbedeutet Ende der Zusammenarbeit mit dem KSC und recht hat er, mit einem I.W. kann man kein Stadion bauen.
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  •   Schlappedengler
    (304 Beiträge)

    21.09.2019 15:00 Uhr
    Garrincha ...
    Dein Standard fehlt: Welle raus!!!
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  •   Garrincha
    (498 Beiträge)

    21.09.2019 11:37 Uhr
    gepokert
    für den "KSC-Heinz"....
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  •   Waterman
    (6353 Beiträge)

    21.09.2019 07:09 Uhr
    E wird wohl kommen, wie es muss...
    Der Richter wird sich die Sache anschauen und erst mal einen Gutachter beauftragen bezüglich der Stützen und Kosten. Beim nächsten Termin wird wohl eine Seite mit dem Ergebnis des Gutachtens nicht einverstanden sein und ein Gegengutachten fordern oder den Gutachter der Parteilichkeit bezichtigen. Dieses wird dann verhandelt und ein Obergutachten das Ergebnis sein.

    Hoffen wir, dass der Richter nicht zwischenzeitlich in Pension geht oder sonstwie abhanden kommt.

    Interessant sind immer auch die einfachen Lösungen und die Parteinahmen anhand von ein paar Informationen aus der Presse. Inwiefern ein paar Säulen den Wert des VIP-Bereichs erheblich mindert, kann ich nicht einschätzen. Hoffen wir mal, der Richter kann das; sonst siehe oben.

    Ob der umstrittenen Brisanz des Stadions, kann ich verstehen, dass ein Sprengen des Kostenrahmens sowie erhebliche Zeitverzögerung weitreichende politische Auswirkungen haben werden. Darum geht es auch.

    Dann streitet mal schön! (frei nach BP Heuss)
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