"'No More Empty Promises' war das Motto der Kundgebung, die die Politik dazu aufrief, ihrer Verantwortung für künftige Generationen gerecht zu werden. Architekten, Wissenschaftler und Fridays for Future sowie Gewerkschaften und weitere Organisationen forderten eine Wende in Energiesektor, Bausektor und vielen weiteren Teilbereichen, um die Pariser Klimaziele und die 1,5 Grad-Grenze einzuhalten", erklärt Fridays for Future Karlsruhe in einer Pressemitteilung.

"Entscheidungen für oder gegen die Zukunft"

Auch das Thema "Klimagerechtigkeit" sprach die Bewegung laut Pressemitteilung an - so war auch das Netzwerk gegen Rechts mit einer Rede anwesend. Besondere Beachtung fand auf dem Klimastreik das Superwahljahr 2021.

Fridays for Future-Demo in Karlsruhe am 19. März
Bild: Thomas Riedel

"Gerade sind die Landtagswahlen vorbei, im Herbst stehen die Bundestagswahlen an. Entscheidungen, die in der nächsten Legislaturperiode getroffen werden, sind Entscheidungen für oder gegen meine Zukunft - und doch kann ich nicht wählen gehen. Deswegen ist es mir besonders wichtig, hier heute zu zeigen, dass auch wir jungen Leute ein Auge auf die Politik haben, weil es um unsere Zukunft geht", so Ella Fitzen, Pressesprecherin der Demonstration.

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Die letzten Monate begleitete die Bewegung die Landtagswahlen, nun stehen die Koalitionsverhandlungen an und für die jungen Aktivisten ist klar: das Thema Klimagerechtigkeit darf nicht zu kurz kommen. Von "Fragen nach Verantwortung und Gerechtigkeit" spricht eine Rednerin, von Wahlversprechen, die eingehalten werden müssen, ein anderer.

Bewegung fordert: "Keine leeren Versprechen mehr"

"Keine leeren Versprechen mehr", dieser Satz fällt oft an diesem Freitagmittag, denn genau fordert die Bewegung von den Politiker*innen. Die Bewegung ruft nun dazu auf, den gewählten Abgeordneten Briefe und E-Mails zu schicken.

"Wir demonstrieren, wir informieren und wir sprechen mit Politikern", erzählt Sarah Kiefer in der Presseinformation. "Wir tun alles, was wir für unsere Zukunft tun können - und doch wird diese mit den Füßen gestoßen. Das akzeptieren wir nicht, weder heute noch an einem anderen Tag."

Die FFF-Demo in Bildern: 

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