Das gab die Polizei in einer Pressemitteilung vom 12. Juli bekannt.
Die 76-jährige und der 79-jährige Karlsruher wurden angerufen. Am anderen Ende der Leitung war angeblich ihre Tochter, diese habe einen schweren Verkehrsunfall verursacht und müsse nun ins Gefängnis. Ein Mann, der sich als Polizist ausgab, eröffnete den Eheleuten, dass ihre Tochter durch die Zahlung einer hohen Kaution wieder frei gelassen werden könnte. Ein klassischer "Schockanruf": Dies erkannte auch das Ehepaar und verständigte die Polizei.
Betrüger bei Geldübergabe von Polizei gestellt
Bei einer fingierten Geldübergabe konnte ein 23-jähriger kosovarischer Staatsangehöriger verhaftet werden. Er befindet sich seitdem in Untersuchungshaft. Bei der Durchsuchung seiner Wohnung konnten weitere Beweismittel sichergestellt werden. Ob er noch in weitere ähnliche Taten verwickelt sei, kann die Polizei derzeit noch nicht sagen.
Polizei Karlsruhe informierte bereits mit Flyern über die Betrugsmasche
Solche Schockanrufe nehmen auch in Karlsruhe zu. Erst am 9. Juli führte die Polizei eine Nachbarschaftsbefragung durch und klärte die Anwohner über die Gefahren der Betrugsmasche auf.