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Karlsruhe: ka-news-Stylecheck: Körperschmuck - kleine und große Sticheleien in Karlsruhe

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ka-news-Stylecheck: Körperschmuck - kleine und große Sticheleien in Karlsruhe

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    Natalie
    Natalie Foto: (ca)

    Peinliche Jugendsünde, modischer Trend oder doch eher etwas Bedeutungsvolles? Wer sich dazu entscheidet sich Farbe unter die Haut stechen zu lassen, den bewegen meist viele Gründe. Denn ein Tattoo ist für die Ewigkeit. Im Gegensatz dazu hinterlassen Piercings nur eine kleine Narbe. Beides ist ein Weg sich von anderen zu unterscheiden und die individuelle Persönlichkeit zu unterstreichen. Was für den Einen ein Hingucker ist, wirkt auf den Anderen abstoßend.

    "Tattoos an Männern sind super sexy"

    Ein besonderes Tattoo hat Nika (23). Sie ist Lehrerin und ließ sich einen Elefanten, den ihre Schüler gemalt haben, stechen. Neun Tattoos haben sich bei ihr innerhalb von fünf Jahren angesammelt. "Das auf meinem Schlüsselbein war eine Schnapsidee. Aber über das Motiv für meinen Rücken habe ich acht Jahre lang nachgedacht", erzählt die junge Frau. An Männern findet sie Tattoos "super sexy", aber sie sollten ihrer Meinung nach großflächig und am besten auf dem Rücken sein.

    Seit acht Jahren arbeitet Hagen (24) als Piercer. In dieser Zeit hat er seinen kompletten Körper tätowieren lassen. Er hat sich sogar schon selbst mit der Nadel an seinen Beinen ausgetobt. "Zirka alle zwei Monate kommt was Neues dazu. Oft stechen mir meine Kumpels das spontan", erzählt der Piercer.

    "Bedeutung müssen die Tattoos haben"

    Robin (27) überlegt schon seit einer Weile. Auch er will sich ein Tattoo stechen lassen, hat sich aber bisher noch nicht getraut. Zu Piercings an Frauen dagegen hat er eine klare Meinung: "Die finde ich an Frauen gut, aber lieber nicht im Gesicht". Natalie (36)  jedoch hat ein kleines Piercing in der Nase: einen silbernen Stecker. Auch ein Tattoo trägt sie. "Mir ist es wichtig, dass es eine persönliche Bedeutung hat. Deswegen habe ich mir die Anfangsbuchstaben meiner Familie aufs Handgelenk stechen lassen", erzählt die Mutter von zwei Kindern.

    Erstes Piercing mit 15 Jahren

    Mehrere Piercings besitzt Daniel (20). Seine beiden Ohren und die Augenbraue sind durchlöchert. "Mein erstes Piercing an der Augenbraue habe ich mir mit 15 stechen lassen. Ich wollte einfach etwas, das nicht jeder hat", sagt der 20-Jährige. Eine Idee für ein Tattoo hat er auch schon, doch dafür braucht er noch ein wenig Bedenkzeit.

    Nina (26) hat fünf Piercings im Gesicht und sieben verspielte Tattoos am ganzen Körper.Die Stellen hat sie sich dabei aber gut überlegt. An Brust und Bauch würde die 26-Jährige sich nichts stechen lassen. "Die Tattoos entsprechen meinem Schönheitsideal und passen einfach zu meinem Stil. Aber die Piercings würde ich auch wieder rausnehmen, wenn sie beim Job nicht angebracht wären. Beides wird in der Gesellschaft noch immer nicht wirklich akzeptiert", meint Nina.

    Vögel und Schriftzüge sind beliebt

    Ein Karlsruher Tattoo-Studio weiß, was zur Zeit im Trend liegt: Die Frauen stehen auf Vogel-Motive und Schriftzüge sind bei beiden Geschlechtern beliebt. Den Tätowierern des lokalen Studios ist es jedoch wichtig, dass sie die kleinen Kunstwerke verantworten können. "Wenn jemand ein Tattoo am Hals oder auf der Hand möchte, noch jung ist und nicht weiß, was er beruflich machen will, raten wir davon ab", erklärt ein Mitarbeiter.

    Neugierig geworden? Klicken Sie sich durch unsere Bildergalerie vom Karlsruher Stylecheck.

    Besitzen Sie Tattoos oder Piercings? Oder finden Sie es nicht schön, wenn man sich Farbe unter die Haut stechen lässt? Schreiben Sie Ihre Meinung als Kommentar unter diesen Artikel!

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