Wie die Unterstützung ausfalle, sei sehr individuell, so das Diakonische Werk. "Es kann sich um regelmäßige Besuche mit ausführlichen Gesprächen, einen gemeinsamen Spaziergang, Vorlesen oder das gelegentliche gemeinsame Einkaufen handeln."

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Die Hilfe bei technischen Schwierigkeiten oder die Begleitung zum Arzt sei ebenfalls gefragt, sagt das Diakonische Werk Karlsruhe. Hauptsache Kontakt,  denn durch den soll der Vereinsamung entgegengewirkt und die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben gefördert werden.

Die "Nachbarschaftslotsen" sind derzeit in Durlach, in der Oststadt und in den Bergdörfern tätig. Das Angebot ist für die Senioren kostenfrei - finanziert wird die Aktion durch die Gertrud Maria Doll Stiftung.

Wegen der hohen Nachfrage unter den Senioren ist das Diakonische Werk Karlsruhe aktuell auf der Suche nach helfenden Händen. "Wir brauchen Personen, die Zeit und Lust haben, sich für ältere Menschen in ihrer Nachbarschaft zu engagieren", erklärt das Werk.

Wer dem Hilferuf folgen möchte oder selbst ein wenig Unterstützung im Alltag gebrauchen kann, der kann sich bei den Koordinatorinnen Katharina Reutter oder Miriam Heidelberg melden. Sie sind erreichbar unter: Tel.: 0721 20379-234 bzw. -226 oder 0162 7656071 bzw. 0172 7790729. Außerdem per E-Mail: nachbarschaftslotsen@dw-karlsruhe.de