Aus Sicht von Fridays for Future ist der Verbrauch an fossilen Energien Kohle, Öl und Gas zu hoch um die Ziele des Pariser Klimaabkommens zu erreichen. "Es ist unverantwortlich fossile Energien weiterhin zu verbrennen, obwohl wie Alternativen haben. Wir müssen jetzt besonders Länder wie Deutschland in die Verantwortung nehmen und auf Erneuerbare Energien umsteigen", sagt Carolin Moser, Aktivistin aus Karlsruhe.
Streik startet am Friedrichsplatz
Auch die Verkehrspolitik sieht FFF kritisch. "Diese verweigernde Haltung von Volker Wissing gegenüber einer klimagerechten Verkehrspolitik haben wir zum Anlass genommen in Karlsruhe verkehrspolitisch aktiv zu werden", so Moser weiter. Die Sophienstraße sei ein Vorbild wie Straßen sowohl klimagerecht als auch menschenfreundlich umgestaltet werden können. Der Klimastreik in Karlsruhe startet um 12.30 Uhr auf dem Friedrichsplatz.
NABU ruft seine Mitglieder zur Teilnahme am Klimastreik auf
"Flächenschutz ist Klimaschutz ist
" - unter diesem Motto ruft auch der Nabu Baden-Württemberg seine rund 125.000 Mitglieder zum Klimastreik am Freitag, 15. September auf. Der Tag ist zugleich der Auftakt der Aktionswoche "Ländle leben lassen": Vom 15. bis 23. September sind, laut Nabu, Naturschutzaktive, als Teil eines breiten gesellschaftlichen Bündnisses, im gesamten Südwesten mit Aktionen auf Tour und sammeln Unterschriften für den Volksantrag gegen den Flächenfraß.Endspurt für den Volksantrag
So würden laut Nabu jeden Tag etwa sechs Hektar unbebauter Fläche unter Asphalt und Beton verschwinden. Der Nabu rufe daher alle wahlberechtigten Menschen im Land auf, sich mit ihrer Unterschrift für einen starken Flächenschutz einzusetzen. "Aktuell haben die mehr als 20 Organisationen des Volksantrags bereits über 30.000 Unterschriften gesammelt", so der Nabu-Landesvorsitzende Johannes Enssle. Benötigt werden 40.000 Unterschriften.
Weitere Informationen zum Volksantrag "Ländle leben lassen" finden Sie hier: www.laendle-leben-lassen.de