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Karlsruhe: Falsche Polizisten erbeuten sechsstellige Summe in Karlsruhe

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Falsche Polizisten erbeuten sechsstellige Summe in Karlsruhe

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    Am Telefon geben sich Betrüger gegenüber Senioren meist als Verwandter oder auch als Polizist aus.
    Am Telefon geben sich Betrüger gegenüber Senioren meist als Verwandter oder auch als Polizist aus. Foto: Sebastian Gollnow

    Das geht aus einer Pressemitteilung der Karlsruher Polizei vom 11. Juli hervor. Gegen 14 Uhr erhielt die Seniorin einen Anruf von einer Frau, die sich unter Tränen als ihre Tochter ausgab. Sie berichtete von einem schweren Verkehrsunfall. Kurz darauf übernahm ein angeblicher Polizist das Gespräch. Um eine angebliche Haftstrafe der Tochter abzuwenden, forderte er eine Kaution von 87.000 Euro.

    Betrügerin gab sich als Polizistin aus und erbeutete wertvolle Münzsammlung

    Da die Rentnerin das Geld nicht aufbringen konnte, bot sie stattdessen ihre hochwertigen Münzsammlungen an. Gegen 16 Uhr erschien eine junge Frau an der Haustür der Seniorin in der Straße "Auf dem Guggelensberg" und nahm die Wertgegenstände entgegen.

    Bei Anrufen unbekannter Personen, die bestimmte Handlungen verlangen, ist Skepsis angebracht.
    Bei Anrufen unbekannter Personen, die bestimmte Handlungen verlangen, ist Skepsis angebracht. Foto: Christin Klose

    Die mutmaßliche Abholerin wird als etwa 20 bis 25 Jahre alt, schlank und 1,55 Meter groß beschrieben. Sie hatte schulterlanges, schwarzes Haar und trug dunkle Kleidung.

    Die Kriminalpolizei Karlsruhe ermittelt und bittet Zeugen, sich unter der Telefonnummer 0721/6665555 beim Kriminaldauerdienst zu melden.

    Beispiel eines Schockanrufes 

    Die Masche mit falschen Polizisten ist nicht neu: Immer wieder versuchen Betrüger, vor allem ältere Menschen am Telefon zu täuschen und ihnen Geld oder Wertgegenstände zu entlocken. Bereits 2024 veröffentlichte die Polizei ein Tonbeispiel, das zeigt, wie solche Anrufe typischerweise ablaufen.

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