Das Amt gab deshalb grünes Licht, dass die Kindertagesstätte ab kommenden Montag die Notbetreuung der ihr anvertrauten Kinder wieder in vollem Umfang übernehmen kann. Vier der sechs Betreuungsgruppen sind seit zehn Tagen in Quarantäne.

"Zuvor waren 14 Erzieher und zehn Kinder positiv auf das Corona-Virus getestet worden. Heute wurde bekannt, dass zwei der Kinder von der Sars-CoV-2 Variante N501Y betroffen sind.", lautet es in einer Pressemitteilung der Diakonie Baden.

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Der Fall belegt nach Ansicht der Diakonie Baden eindrücklich, wie wichtig es ist, die Gesundheit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Kindertageseinrichtungen und damit die der Kinder zu schützen. Der christliche Wohlfahrtsverband spricht sich deshalb eindrücklich dafür aus, Erzieher priorisiert zu impfen, zu testen und mit Schutzmasken zu versorgen. Das Diakonische Werk Baden vertritt 635 Einrichtungen, in denen mehr als 38.000 Kinder von rund 6.000 Fachkräften betreut werden.

Aufgrund des Ausbruchs wurde ein für Mittwoch geplantes Pressestatement von Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann, indem er über eine mögliche Öffnung von Kitas und Schulen informierten wollte, abgesagt.