"Wir können eine erste vorsichtig optimistische Zwischenbilanz ziehen, wissen aber nicht, wie sich die Situation in den kommenden Tagen entwickeln wird. Bislang ist das Klären der Rangordnung jedenfalls im Rahmen dessen geblieben, was für Elefanten in so einer Situation völlig okay ist", berichtet Zoodirektor Matthias Reinschmidt.

"Auch wenn Saida mit ihren 2,93 Metern etwas größer als Jenny ist, hat sie sich eher defensiv verhalten. Jenny dagegen ist als erstes durch das Tor gelaufen und hat versucht, die Führungsrolle zu übernehmen. Diese ersten Eindrücke könnten sich durchaus noch verändern, so der Chef vom Zoo in Karlsruhe.

Beide Tiere sollen in den kommenden Tagen immer wieder in verschiedenen Zeitfenstern zueinander gelassen werden. "In der Altersresidenz sind wir auch auf solche in ihrem Sozialverhalten problematischen Tiere ausgelegt. Es wäre dennoch wünschenswert, wenn Saida und Jenny wenigstens einen Modus Vivendi finden würden", hofft der Zoo-Chef. Für solche Individuen gibt es in den sonst in Zoos üblichen Herdenhaltungen keine Möglichkeit der Unterbringung.