Vielen sind sie vielleicht schon bekannt, andere hören sie zum ersten Mal: Tipps für eine kühle Wohnung. Besonders Dachgeschosswohnungen in Karlsruhe sind anfällig für Hitzesammlungen während der Sommerzeit. Einschlafen oder einfach nur Entspannen wird dann häufig unmöglich. Doch wie immer bei Tricks und Tipps gilt: Eine hundertprozentige Gewährleistung gibt es nicht. 

1. Tipps gegen Hitze: Viel trinken, um sich selbst zu kühlen

Ja, was klingt wie der altklügste Tipp überhaupt, wird trotzdem immer wieder gerne von den Bürgern vergessen, das Trinken. Aber das ist auch wichtig, selbst wenn ihr nicht draußen unterwegs seid. Denn: Durch das Schwitzen verliert der Körper viel Flüssigkeit und Salze, was besonders bei Menschen, deren Durstempfinden gestört, zum Flüssigkeitsmangel führen kann.  Kopfschmerzen, Verwirrtheit, Krampfanfälle und Bewusstseinseintrübungen bis hin zur Bewusstlosigkeit können die Folge sein. Besonders beim Wechsel zwischen Sitzen und Stehen ist hier Vorsicht geboten.

Kurzum: Sorgt in einer warmen Wohnung dafür, dass ihr stets erfrischt und hydriert seid. Anschließend könnt ihr dann die nächsten Tipps in die Tat umsetzen.

Nicht vergessen: Bei Hitze muss ausreichend Wasser getrunken werden!
Nicht vergessen: Bei Hitze muss ausreichend Wasser getrunken werden! | Bild: Karl-Josef Hildenbrand

2. Tipps gegen Hitze: Feuchte Laken aufhängen

Ein weiterer Tipp gegen die Sommerglut in den eigenen vier Wänden ist das Aufhängen von feuchten Tüchern oder Bettlaken. Diese in kaltes Wasser tauchen, ausringen und über einen Wäscheständer oder direkt vor das Fenster hängen. Da das Trocknen der Tücher Energie benötigt, wird dadurch die Wohnung gekühlt. Doch auch hier gilt: Nicht übertreiben!

Je mehr Laken in der Wohnung, desto mehr steigt natürlich auch die Luftfeuchtigkeit. Darum ist der Trick auch nur mit Bedacht bei Wohnungen mit Schimmelbefall einzusetzen.

Wäscheleine
Bild: AlchemillaMollis@pixabay.com

3. Tipps gegen Hitze: Was tun mit den Fenstern?

Dauerlüften oder lieber alles schließen? Tatsächlich raten Experten auf diversen Webseiten dazu, die Fenster bereits vormittags zu schließen. Somit wird die Mittagssonne ausgesperrt. Bestenfalls sollten noch die Jalousien heruntergelassen beziehungsweise die Vorhänge zugezogen werden. Auch wärmeregulierende Fensterfolie soll helfen.

Erst wenn die abendliche Abkühlung eintritt, sollten die Fenster wieder geöffnet werden. Nachts dann im besten Falle alle Fenster öffnen und mit Durchzug zu Bett gehen. Nachteil: Durch die fehlende Lüftung am Tage, könnte es zu einer Ansammlung unschöner Gerüche kommen. Alternative: Tagsüber nur das Fenster auf der Schattenseite öffnen und Stoßlüften.

Die Fenster zum Lüften weit aufreißen - aber an heißen Sommertagen am besten nur zu ganz bestimmten Zeiten.
Die Fenster zum Lüften weit aufreißen - aber an heißen Sommertagen am besten nur zu ganz bestimmten Zeiten. | Bild: Franziska Gabbert/dpa-tmn

4. Tipps gegen Hitze: Kühlmatten oder Kühldecken

Wenn die Hitze in der Wohnung steht, so sind auch Objekte wie das Bett oder das Sofa zumeist unangenehm auf der Haut. Für diese Fälle gibt es die sogenannten Kühlmatten, die es in unterschiedlichen Größen zu kaufen gibt. Hergestellt werden die kühlenden Matten auf unterschiedliche Weise. Zum Beispiel gibt es Matten aus medizinischem Gelmaterial, die mit einem ätherischen Öl versehen sind. Kostenpunkt: Ab 30 Euro aufwärts. 

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Unser Tipp: Wer jetzt sofort eine Erfrischung braucht, kann der Eisbox im Cryopoint einen Besuch abstatten. Einmal benutzt soll die auch dabei helfen, am Abend besser einzuschlafen. Auch ein Besuch im Freibad oder am Baggersee powert aus und führt womöglich zu einem erholsameren Schlaf.

5. Tipps gegen Hitze: Ventilatoren und (selbstgebaute) Klimaanlagen

Klar, eine Klimaanlage kostet viel Geld und ist nicht unbedingt für jeden erschwinglich. Darum greifen die meisten Bewohner auf den guten alten Ventilator zurück, um die Wohnung zu kühlen. Um auch hier ein wenig Strom zu sparen, sollte beim Ventilatoren-Kauf auf entsprechende Kennzeichen (A+++ und so weiter) geachtet werden. Des Weiteren auf den Luftabzug im Raum achten. Oftmals macht es mehr Sinn die warme Luft am Fenster hinauszublasen, anstatt den Ventilator gegen den natürlichen Luftstrom einzusetzen. 

Ein Ventilator kann am Arbeitsplatz die Hitze erträglicher machen.
Ein Ventilator kann die Hitze erträglicher machen. | Bild: Wolfram Kastl

Einen anderen pfiffigen Tipp findet sich auf der Webseite der Frauenzeitschrift "Jolie". Hier wird empfohlen, einen Ventilator auf einen Eimer mit Eis zu stellen und anzuschalten. Angeblich soll so eine Art Klimaanlagen-Effekt ausgelöst werden. Logischerweise eignen sich für den Bau dieser "Klimaanlage" eher Tischventilatoren. Bei Standventilatoren kann ein ähnliches Prinzip, aber dafür mit einem feuchten Tuch ausprobiert werden.  Dafür wieder ein Tuch mit kaltem Wasser befeuchten und über den Ventilator hängen.