Trotz Sommerhitze versammelten sich am gestrigen Freitag rund 200 Teilnehmer am Karlsruher Schlossplatz, um am Demonstrationszug teilzunehmen. Das Ziel: Eine Verlängerung des Abkommens zwischen EnBW und Landesregierung zu verhindern, welches die Einleitung von Abwasser und die Entnahme von Kühlwasser aus dem Rhein für das Kohlekraftwerk legitimiert. 

Der Clou: Würde der Antrag abgelehnt werden, dann hätte dies auch die Schließung des Kohlekraftwerks zur Folge. Hierzu wurden bereits 1.300 Unterschriften gesammelt.

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Stadt soll auch aktiv werden

"Wenn dieser Antrag abgelehnt wird, muss das Kraftwerk abgeschaltet werden. Das Kraftwerk allein verursacht schon immense CO2-Emissionen. Darüber hinaus hat die Erwärmung und Einleitung von schadstoffbelasteten Abwässern dramatische Auswirkungen auf die Flussbiologie und somit auch auf die Trinkwassergewinnung rheinabwärts – es gibt keinen Grund es weiter zu betreiben. Das Kohlezeitalter ist vorbei“, so das Klima Camp.

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Zwar sei dieser Apell primär an die Landesregierung gerichtet, doch von der Stadt Karlsruhe fordern die Aktivisten ebenfalls eine klare Positionierung. "Jetzt ist eine Chance zu handeln – die grüngeführte Landesregierung kann zeigen, dass sie es ernst meint. Gleichzeitig fordern wir auch, dass die Stadt sich diesem Ablehnungsbescheid anschließt", so Neele Haß vom Klima Camp.