Eine Infektion konnte bei einer Schülerin einer weiterführenden Schule aus Karlsruhe festgestellt werden. Eine Infektionsquelle ließ sich bisher nicht ermitteln. Neben den engen Kontaktpersonen wurde wegen der Omikron-Variante für die ganze Schulklasse eine Quarantäne angeordnet, wie das Gesundheitsamt mitteilt. Eine Freitestung sei bei dieser Variante nicht möglich.

Zweiter Fall ebenfalls aus Karlsruhe 

"Ein zweiter Fall betrifft einen 31-jährigen Mann ebenfalls aus der Stadt Karlsruhe. Das Gesundheitsamt hat ermittelt, dass die Infektionsquelle nicht im unmittelbaren Umfeld, sondern in einem anderen Bundesland liegt. Das Gesundheitsamt rechnet damit, dass sich die Omikron-Virusvariante aufgrund der in anderen Ländern beobachteten höheren Ansteckungsfähigkeit schnell weiterverbreiten wird", heißt es in einer Pressemitteilung.

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Das Amt wird bei Omikron-Meldungen durch intensive Ermittlung von Infektionsquellen und Kontaktpersonen versuchen, die Ausbreitung von Omikron zu verzögern. Kontaktpersonen von Omikron-Fällen müssen wieder in Quarantäne, auch wenn sie genesen oder geimpft sind. Omikron weist in viel stärkerem Ausmaß als die bisherigen Varianten Mutationen auf.

Dies könnte nach Aussage von Experten auf eine höhere Gefährlichkeit hinweisen, insbesondere für Menschen ohne ausreichenden Immunschutz. "Alle bisher ungeimpften Menschen sollten jetzt unbedingt die vielleicht letzte Chance zur Impfung nutzen, bevor Omikron sich womöglich rasant ausbreitet," sagt der Leiter des Gesundheitsamtes  Peter Friebel. Gleiches gilt für die Vervollständigung des Immunschutzes bei bereits Geimpften durch die Booster-Impfung.

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