Das Klinikum Karlsruhe setzt aufgrund der steigenden Corona-Infektionszahlen im Landkreis und der Stadt Karlsruhe erneut ein Besuchsverbot in Kraft. "Zum Schutz der Patienten und unserer Mitarbeitenden sehen wir uns vor dem Hintergrund der weiter ansteigenden Corona-Fallzahlen dazu gezwungen, erneut ein Besuchsverbot im Klinikum zu verhängen“, erklärt der medizinische Geschäftsführer Michael Geißler.

Ausnahmen bei Geburten, Sterbenden und Eltern Minderjähriger

Ziel der einschneidenden Maßnahme ist es, dazu beizutragen, das Ansteckungsrisiko sowohl für Patienten, Besucher und Mitarbeitende einzudämmen. "Wir sind uns bewusst, dass das für unsere Patienten und ihre Angehörigen ein drastischer Einschnitt ist“, unterstreicht der kaufmännische Geschäftsführer Markus Heming.

Ein Patient liegt auf einer Intensivstation auf seinem Zimmer.
Ein Patient liegt auf einer Intensivstation auf seinem Zimmer. | Bild: Fabian Strauch/dpa/Symbolbild

Das Besuchsverbot gilt ab dem 19. November. Ausnahmen wird es in der aktuellen Situation zunächst nur in engem Rahmen nach vorheriger Absprache der zuständigen klinischen Fachabteilungen und Zustimmung des behandelnden Arztes geben, zum Beispiel für Eltern minderjähriger Kinder, Partner bei einer Geburt und bei Sterbenden.

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"Auch medizinische, soziale oder palliativmedizinische Gründe können im Einzelfall Ausnahmen zulassen.“ "Wir bitten unsere Besucher zur Vermeidung einer weiteren Ausbreitung des Coronavirus eindringlich um Verständnis und um strikte Einhaltung des Besuchsverbots“, so der abschließende Appell der beiden Geschäftsführer.

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