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Freiburg Entwarnung nach Corona-Ausbruch in Freiburger Kindertagesstätte

Nach der Corona-Infektion von Mitarbeitenden in der Kindertagesstätte "Immergrün" in Freiburg hat das Ordnungsamt zum Teil Entwarnung gegeben. Bei den 24 betroffenen Personen habe es keinen schweren Krankheitsverlauf gegeben. Gleichzeitig lobt das Amt das Hygienekonzept der diakonischen Einrichtung. Demnach hätten die Maßnahmen gut funktioniert und seien vollkommen ordnungsgemäß gewesen.

Das Amt gab deshalb grünes Licht, dass die Kindertagesstätte ab kommenden Montag die Notbetreuung der ihr anvertrauten Kinder wieder in vollem Umfang übernehmen kann. Vier der sechs Betreuungsgruppen sind seit zehn Tagen in Quarantäne.

"Zuvor waren 14 Erzieher und zehn Kinder positiv auf das Corona-Virus getestet worden. Heute wurde bekannt, dass zwei der Kinder von der Sars-CoV-2 Variante N501Y betroffen sind.", lautet es in einer Pressemitteilung der Diakonie Baden.

Der Fall belegt nach Ansicht der Diakonie Baden eindrücklich, wie wichtig es ist, die Gesundheit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Kindertageseinrichtungen und damit die der Kinder zu schützen. Der christliche Wohlfahrtsverband spricht sich deshalb eindrücklich dafür aus, Erzieher priorisiert zu impfen, zu testen und mit Schutzmasken zu versorgen. Das Diakonische Werk Baden vertritt 635 Einrichtungen, in denen mehr als 38.000 Kinder von rund 6.000 Fachkräften betreut werden.

Aufgrund des Ausbruchs wurde ein für Mittwoch geplantes Pressestatement von Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann, indem er über eine mögliche Öffnung von Kitas und Schulen informierten wollte, abgesagt.

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Kommentare (12)
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  •   Käfer99
    (1 Beiträge)

    28.01.2021 16:44 Uhr
    Presse ist wichtig für manche
    Man brauchte schnell einen Gegenschlag . Die Meldung war gut ausgesucht. Es gibt halt Politikerinnen und Politiker die versuchen nur ihre Meinung durchzusetzen. Hier ist die CDU an erster Stelle. Man lügt nur noch um sich zu retten. Auf den Mensch kommt es nicht mehr an. Die Impfungen gehen in die Hose, aber keiner ist Schuld. Man sortiert schon : Rentner können sterben, dann hat man mehr Impfstoff für die jüngeren. Man macht Firmen kaputt, verspricht Zahlungen die es nicht gibt usw. Ich werde eine CDU nicht mehr wählen. Hier sitzen die größten Schauspieler.
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  •   udoh
    (1915 Beiträge)

    28.01.2021 14:36 Uhr
    Entwarnung??? Das hätte Bild nicht verdreht reißerisch darstellen können
    Entwarnung sehe ich nur im Bezug auf ZWECKOPTIMISMUS, dass Kinder in ihrem Hygienebewusstsein schon richtig Erwachsen sind und "milde" Symptome weder ein Ansteckungsrisiko für andere darstellen noch irgendwann durch schwere Folgeschäden erleiden.
    Für belastbare Aussagen fehlen schlicht Untersuchen und Erfahrungen.
    Es ist Zeit den Wunschdenken erfüllenden Weihnachtsmann ebenso außen vor zu lassen wie Öffnungsgeschrei wenn die Zahlen gerade mal von ganz schlimm auf schlimm sinken.
    So bekämft man keine Pandemie, so VERSCHLEPPT man sie in einen schlimmeren Jojo-Effekt!
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  •   Sherlock
    (346 Beiträge)

    28.01.2021 15:36 Uhr
    Sie
    haben ja so Recht 👍
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  •   dede
    (22 Beiträge)

    28.01.2021 12:25 Uhr
    Weshalb Entwarnung?
    Nur weil in diesem speziellen Fall niemand "schwer erkrankt" ist gilt die Entwarnung? Es wäre interessant herauszufinden, wie die Soziologie der Kita ist. Welches Alter hatten die betroffenen Kinder. Waren Kinder/Erwachsene mit Vorerkrankungen bzw. aus der Risikogruppe betroffen? Sind die Klientel eher "Typisch Freiburg" (jung, gesund lebend, sportlich....) oder ist es ein mit anderen Kitas vergleichbarer Fall? Auf jeden Fall zwigt es, dass Kinder - auch wenn sie selbst nicht so schwer erkranken - die Krankheit weitergeben können, was ja von vielen Stellen bisher wehement abgestritten wurde.
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  •   GravelAndSand
    (79 Beiträge)

    28.01.2021 12:36 Uhr
    Woher
    nimmst du die Überzeugung, dass die Kinder es weitergegeben haben?
    Könnte ja auch vielleicht sein, dass die Erwachsenen (waren ja wohl mehr Erwachsene infiziert) sich gegenseitig und ein paar Kinder angesteckt haben.
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  •   dede
    (22 Beiträge)

    28.01.2021 12:48 Uhr
    Egal wer auf wen
    Egal wer auf wen übertragen hat: Fakt ist, dass die Erziehungsbranche eine Branche ist, in welcher die AHA-Regeln kaum oder nur schwer umzusetzen sind. Und wenn man andere Branchen, die noch mehr Schutzmaßnahmen haben, mit dem Argument der Ansteckungsgefahr schließt, darf man Kitas und Schulen ebenfalls nicht öffnen.
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  •   GravelAndSand
    (79 Beiträge)

    28.01.2021 12:54 Uhr
    Das sehe ich
    Etwas differenzierter. Das Risiko einer Übertragung von Kleinkind auf Erwachsene ist scheinbar sehr gering. Das heißt, das Risiko durch komplette Schließung das Wohl der Kinder zu gefährden ist aus meiner Sicht wesentlich größer als ein Ansteckungsrisiko.
    Ich plädiere für regelmäßige Schnelltests um unerkannte Infektionen schnellstmöglich zu erkennen, und dann wird das Hygiene Konzept so wie in Freiburg umgesetzt (kleine abgetrennte Gruppen bilden, die dann ggf in Quarantäne gehen müssen).
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  •   udoh
    (1915 Beiträge)

    28.01.2021 14:51 Uhr
    das "Scheinbar" bei "gering" mag es treffen
    Das Shutdown - zu schnell öffnen - Shutdown - Jojo-gemurkse bringt den Medien zwar viel neue Nachrichten, Stoff zum Meckern und dem Virus gute Mutationsoptionen, aber weder der Wirtschaft, noch den Menschen eine Aussicht auf baldige, dauerhafte Entspannung.
    Ungeduldig vor dem Ziel patzen ist ******
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  •   andip
    (10892 Beiträge)

    28.01.2021 12:19 Uhr
    ??
    Schon seit 10 Tagen sind die Kinder in Quarantäne, d.h. der Ausbruch war noch früher.
    Aber erst gestern wird das bekannt gegeben?
    Und dass den Virus einer der Erzieher da reingeschleppt hat und nicht eines der Kinder, hätte man auch erwähnen können.
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  •   udoh
    (1915 Beiträge)

    28.01.2021 14:45 Uhr
    Ist wichtig wer Patient 1 war?
    Wichtig ist, dass sich das Virus in Kindertagesstätten offensichtlich trotz den gelobten Hygienekonzepten (die natürlich jedes Kind versteht und befolgt) verbreitet.
    Nebenbei: Nicht alle Helikoptereltern werfen das Kind direkt an der Tür aus dem SUV, manche treffen sich vielleicht auf dem Weg oder vor der Einrichtung auf ein "Schätzchen"?
    Entweder konsequente Kontaktminimierung bis zur Fastauslöschung des Virus d.h. sehr, sehr, sehr deutlich unter der ehemals angenommen Umbeherrschbarkeitsgenze 50/100.000/7 oder wir stehen 2022 immer noch im Jojo der Corona
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