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Karlsruhe Verzweifelte Anwohner in Hagsfeld: "Wir halten das nicht mehr aus"

In Hagsfeld sind die Anwohner verzweifelt: Morgens und abends wird der Ortskern zum lärmenden Verkehrsmittelpunkt. Stoßstange an Stoßstange reihen sich die Autos über mehrere Kilometer. Regelmäßig wird der Gehweg zur Fahrbahn, wenn es für die Fahrzeuge zu schmal wird. Das Nachsehen haben Radfahrer, Fußgänger und Anwohner.

Letztere machen jetzt mobil - man will auf die Verkehrslage aufmerksam machen, die seit Jahrzehnten  besteht, aber immer schlimmer wird. Mit der Online-Petition "Ja! Zur Umfahrung und Entlastung von Hagsfeld!" setzen sie sich für eine Umfahrung des Stadtteils ein. 

Anwohner von Hagsfeld für eine Umfahrung.
Anwohner von Hagsfeld für eine Umfahrung. | Bild: Alex Hammer|Hammer Photographie

Die Umfahrung soll zwischen den Stadtteilen Hagsfeld und Rintheim  gebaut werden und die Autobahn 5 mit der Landstraße 560 verbinden. Weiterhin ist ein direkter Anschluss an den Technologiepark geplant.

Bild: ka-news.de/umap

Die Planungen laufen seit 2016 - in den umliegenden Stadtteilen und im Gemeinderat ist man geteilter Meinung bezüglich des Verkehrsprojekts. Rintheim und Waldstadt fürchten durch die Trassenführung eine Mehrbelastung - es gibt eine entsprechende Petition gegen die Umfahrung. Doch dass ein "weiter so" nicht geht, zeigt ein Vor-Ort-Termin in Hagsfeld.

Bild: Alex Hammer|Hammer Photographie

Als wir uns mit den Anwohnern zum Gespräch treffen, ist es Montag, 16.30 Uhr. Wir stehen an der Brückenstraße in Hagsfeld: Eine langsame Autoschlange zeigt den Feierabendverkehr vieler Pendler an. Für Hagsfeld bedeutet das vor allem: viel Lärm, viele Abgase und kein Platz auf dem Gehweg.

Bild: Alex Hammer|Hammer Photographie

Wenn es auf der Schwetzinger Straße eng wird, weichen die Verkehrsteilnehmer in den wenigen Lücken zwischen den Parkbuchten auf den Gehweg aus. Eine angenehme Situation sind die heranfahrenden Autos für Fußgänger nicht, für Kinder können sie schnell gefährlich werden. Noch schwieriger wird es für Einsatzfahrzeuge, durch enge Gassen zu kommen.

Bild: Alex Hammer|Hammer Photographie

"Lkw und Pkw fahren voll auf den Gehweg", erzählt ein Passant im Gespräch mit ka-news.de, "wenn es regnet, überlegt man sich es zweimal, ob man hier entlang läuft, weil man durch die vorbeifahrenden Autos nass gespritzt wird." Er geht die Schwetzinger Straße jeden Tag entlang - denn sein Auto hat der Anwohner woanders geparkt. Zu viele Außenspiegel wurden ihm schon abgefahren.

Bild: Alex Hammer|Hammer Photographie

"Ja, das passiert täglich", bestätigt Anwohner Horst Weber. Angehalten wird nach dem Unfall nicht. Das musste Weber mehrfach selbst erfahren: Sein Wohnmobil ist stummer Zeuge der Verkehrsdichte in der Schwetzinger Straße - mehrfach ist hier schon der ein oder andere Pendler hängen geblieben.

Bild: Alex Hammer|Hammer Photographie

"Der große Wahnsinn setzt ein, wenn auf der Autobahn etwas passiert", sagt Andreas Tischer. Dann wird die Ortsdurchfahrung als Umleitung gewählt - noch mehr Autos drängeln sich durch die schmale Straße. Seit 2007 der Autobahnanschluss Karlsruhe-Nord gebaut worden ist, wurde der Verkehr von Jahr zu Jahr schlimmer, berichten die Anwohner.

Im Gespräch mit Anwohnern.
Im Gespräch mit Anwohnern. | Bild: Alex Hammer|Hammer Photographie

"Man kommt nicht mehr in seinen eigenen Hof", so Anwohner Andreas Müller, "wenn ich zu Stoßzeiten nach Hause fahre, informiere ich mich vorher bei den Nachbarn, wo weniger Stau ist und von welcher Seite ich besser nach Hagsfeld einfahren soll."

Anwohner Andreas Müller.
Anwohner Andreas Müller. | Bild: Alex Hammer|Hammer Photographie

Noch schwieriger wird es für Fußgänger: Die Straße zu kreuzen, ist nahezu unmöglich. Wer auf die andere Straßenseite möchte, macht dies am besten am einzigen Zebrastreifen auf der Staustrecke: Zu Beginn der Schwetzinger Straße am Kreisverkehr. 

Bild: Alex Hammer|Hammer Photographie

Brenzlig wird es für unmotorisierte Zweiräder. Fahrradfahrer nutzen von vorneherein den Gehweg - zu eng geht es auf der Straße zu. "Wenn ich auf der Straße fahre, nehmen die Autofahrer keine Rücksicht", erzählt eine Radfahrerin, die zufällig vorbeikommt. "Es wird sehr knapp überholt oder Lichthupe gegeben. Ich wurde auch schon vulgär aus dem Autofenster beschimpft, dass ich auf der Straße nichts zu suchen hätte."

Bild: Alex Hammer|Hammer Photographie

"Wir können und wollen das nicht mehr aushalten", sagt Andreas Tischer. Um ein Zeichen zu setzen, hat er am 25. Februar eine Online-Petition ins Leben gerufen. Sie soll dem Gemeinderat signalisieren, wie dringlich das Thema bei den Anwohnern ist.

Bild: Alex Hammer|Hammer Photographie

"Die Stoßzeiten haben sich ausgedehnt", so Tischer, "es ist nicht mehr wie früher nur an zwei spezifischen Zeiten." Horst Weber ergänzt: "Um 6 Uhr morgens geht es los mit dem Gehupe - und das dauert dann bis 8.30/9 Uhr." Nachmittags schlängeln sich die Autos ab 15.30 Uhr durch den Stadtteil. 

Blick aus einem Dachfenster auf die Schwetzinger Straße. | Bild: Alex Hammer|Hammer Photographie

Kurz Durchatmen können die Anwohner während der Rushhour nur, wenn die Ampel an den zwei Zu- und Abfahrtskreuzungen "An der Tagweide" und der Gustav-Heinemann-Allee rot zeigt. "Die Stadt hat bereits die Ampelphasen verlängert, damit der Verkehr schneller abfließen kann", so Tischer. Eine merkliche Entlastung bringe das aber nicht.

Corina Bohner im Gespräch mit Andreas Tischer.
Corina Bohner im Gespräch mit Andreas Tischer. | Bild: Alex Hammer|Hammer Photographie

Weitere Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung lehnt Tischer ab: Erst muss eine Umfahrung kommen, dann könne man über Poller, Blitzer oder Schikanen nachdenken. "Es bringt nichts, die Straße zu oder enger zu machen, wenn es keine Ausweichmöglichkeit gibt. Wo soll der Verkehr denn hin?"

Bild: Alex Hammer|Hammer Photographie

11.500 Fahrzeuge passieren die Hagsfelder Hauptstraße täglich, so die aktuellen Zahlen der Stadt Karlsruhe. "Vergangenen Montag habe ich mich zwischen 14.50 und 15.30 Uhr an die Straße gestellt und per App die vorbeifahrenden Fahrzeuge gezählt", so Anwohnerin Sibylle Müller, "ich bin auf 563 Fahrzeuge gekommen."

Corina Bohner im Gespräch mit Anwohnerin Sibylle Müller.
Corina Bohner im Gespräch mit Anwohnerin Sibylle Müller. | Bild: Alex Hammer|Hammer Photographie

Die Entlastung soll nach aktuellen Unterlagen nach Bau der Umfahrung bis zu 3.300 Fahrzeugen betragen. Das sei falsch, so die Anwohner. Sie bemängeln, dass bei den Berechnungen die Gewerbegebiete "Am Storrenacker", "An der Rossweid" und "Auf der Breit"mit einbezogen worden sind und keine Beschränkung auf das Wohngebiet Hagsfeld vorgenommen worden ist. Für die Anwohner ist damit klar: Die Entlastung durch eine Umfahrung wäre höher als die angeführten 3.300 Fahrzeuge. 

Andreas Müller zeigt auf Verkehrsberechnungen.
Andreas Müller zeigt auf Verkehrsberechnungen. | Bild: Corina Bohner

Die Kritik der Anwohner richtet sich nicht gegen die Autofahrer selbst - sie zeigen Verständnis für die Pendler. "Viele sind ortsfremd", so Tischer, "und sie haben keine alternative Strecke." Immer wieder suchen die Anwohner das Gespräch mit den Autofahrern, wenn es mal wieder stockt oder ein Auto auf den Gehweg ausweicht. 

Andreas Tischer im Gespräch mit Corina Bohner.
Andreas Tischer im Gespräch mit Corina Bohner. | Bild: Alex Hammer|Hammer Photographie

Am Ende des Gesprächs gibt es ein kleines Zettelchen mit Informationen zur Petition durch das Autofenster gereicht. Die Resonanz ist meistens positiv, berichtet Sibylle Müller. "Auch die Verkehrsteilnehmer wünschen sich eine praktikable Lösung", ergänzt Tischer.

Andreas Tischer, Initiator der Open Petition "Für eine Umfahrung Hagsfeld".
Andreas Tischer, Initiator der Open Petition "Für eine Umfahrung Hagsfeld". | Bild: Alex Hammer|Hammer Photographie

788 digitale Unterschriften haben die Hagsfelder Stand Dienstag gesammelt. Am 24. März soll über die Südumfahrung entschieden werden - sofern der Tagesordnungspunkt nicht erneut verschoben wird. Er war bereits im Februar zu Abstimmung im Gemeinderat angesetzt. 

Bild: Alex Hammer|Hammer Photographie

Man möchte ein verträgliche Lösung für Flora und Fauna, so Tischer. Für das Anliegen der Umfahrungsgegner ist das Verständnis geringer. Sie begründen ihre Ablehnung unter anderem mit dem Wegfall von Naherholungsfläche, wenn die neue Trasse gebaut wird. "Das ist keine Naherholungsfläche, das ist Ackerland", so Tischer, "wir leiden seit Jahren konkret unter dem Verkehr. Das ist untragbar."

Ortsumfahrung Hagsfeld
Auf dieser Fläche soll die neue Straße zur Ortsumfahrung Hagsfeld entstehen. | Bild: Paul Needham

"Wir wollen, dass nicht aufgehört wird, über das Projekt nachzudenken", so Tischer. "Das wäre reine Geldverschwendung. Ob die Umfahrung für Hagsfeld eine Brücke oder ein Trog wird, ist uns egal."  

Die Petition "Ja! Zur Umfahrung und Entlastung von Hagsfeld!" finden Sie unter folgendem Link: https://www.openpetition.de/petition/online/ja-zur-umfahrung-und-entlastung-von-hagsfeld

ka-news.de-Hintergrund: Die Umfahrung Hagsfeld

Varianten: Zwei Varianten sind derzeit in der Diskussion. Der Unterschied der beiden Konzepte liegt darin, wie die Schienen der deutschen Bahn überquert werden. Zum einen wäre ein Brückenbauwerk denkbar, zum anderen ein Trog -  eine Unterführung. Die Fahrbahn der Brücke liegt an der höchsten Stelle zehn Meter über dem Grund, die Unterführung taucht rund sieben Meter ab.

Kosten: Die Kosten der Brücke werden laut den Planungen auf rund 55 Millionen Euro geschätzt. Das Trogbauwerk, dass die Autos unter den Schienen hindurchführt, ist mit rund 70 Millionen Euro die teurere Alternative. 

Stand der Planungen:  Bis zum Baubeginn wird es wohl noch mehrere Jahre dauern. Die erste Hürde könnte der Gemeinderat nehmen, indem er sich für eine der Varianten entscheidet. Dann wäre der Weg frei, um das Planfeststellungsverfahren einzuleiten.

Da die Unterlagen daraufhin vorbereitet werden müssen, wird es dann noch einmal rund ein Jahr andauern, bis das Verfahren beginnt, teilt die Stadt Karlsruhe auf Nachfrage von ka-news.de mit. Im Regelfall würde ein solches Verfahren rund fünf Jahre in Anspruch nehmen. Als Baubeginn kommt damit in etwa das Jahr 2025 in Frage.

Zu- und Abnahme der Verkehrsbelastung nach dem Bau der Südumfahrung Hagsfeld.
Zu- und Abnahme der Verkehrsbelastung nach dem Bau der Südumfahrung Hagsfeld. | Bild: Stadt Karlsruhe

 

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  •   Svantovit
    (136 Beiträge)

    14.03.2020 07:54 Uhr
    Sowohl als auch
    Ich kann beide Seiten, Umfahrungsbefürworter und auch Gegner verstehen. Irgendeine Gruppe wird letztendlich die Zeche zahlen, ob umgeleitet wird oder nicht. Eine Teillösung kann nur durch umdenken jedes Einzelnen Pkw-Fahrers erfolgen. Wenn es möglich ist Fahrgemeinschaften bilden, auf den ÖPNV oder das Rad umsteigen. Das alleine wird keine komplette Abhilfe schaffen, wäre aber ein Anfang. In meinem Bekanntenkreis hab ich selbst 2 solcher Fälle, die täglich Hagsfeld durchqueren, um den knapp 5 km entfernten Arbeitsplatz zu erreichen. Eine Strecke, die man problemlos mit dem Rad zurücklegen könnte. Am Ende schlägt die Bequemlichkeit den Verstand.
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  •   blubbber
    (22 Beiträge)

    11.03.2020 14:29 Uhr
    Umgehung
    Die Umgehung ist meiner Meinung noch zu kurz gedacht. TPK Anschluß ist schonmal gut, da muß ich nämlich hin aus Richtung Berghausen. Wäre für mich täglich 5-10 Minuten weniger pro Strecke (ich fahr nicht durch Hagsfeld sondern außenrum via Ostring).

    Aber eigentlich sollte direkt bis zur Waldstadt gebaut werden, denn dahin wollen eh viele.

    Gibt soooo viele Umgehungen die ewig geplant und ewig nicht gebaut werden. Berghausen z.B., Jöhlingen..... 2021 sollen die ja jetzt kommen, aber zuende gedacht wurden die auch nicht. Solange da keiner das LKW Durchgangsverbot kontrolliert z.B. wirds net besser.
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  •   357.Magnum
    (142 Beiträge)

    11.03.2020 13:55 Uhr
    Keinen sinnlosen Autobahn-Zubringer zwischen Rintheim u. Hagsfeld
    ich lebe in Hagsfeld und bin restlos enttäuscht von der CDU/SPD/FDP, die haben uns jahtelang mit dem Versprechen belogen das eine Umfahrung den Durchgangs-Fahrzeugverkehr völlig weg bringt.
    Und jetzt muss ich mit Erschrecken lesen das dass Fahrzeugaufkommen, selbst nach einer Umfahrung, lediglich um nur kümmerliche 15-25 % sinken soll, das ist doch ein Stück aus dem Tollhaus was diese 3 Parteien wieder mal losgelassen haben, für eine mehr als 100 Millionen teure neu Straße.
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  •   lynx1984
    (3310 Beiträge)

    11.03.2020 17:45 Uhr
    Zahlen wurden öffentlich mündlich erläutert!
    An der öffentlichen Präsentation der Zahlen wurde auf die Berechnung genauer eingegangen:
    1. Es wurde in die 11.500 Fahrzeuge/Tag das Wohngebiet und das Gewerbegebiet zusammen erfasst. Also auch jeder Sprinter/LKW der von der A5 runter in das Gewerbegebiet fährt und das Wohngebiet nicht tangiert; auch Mömax, Roller & Hornbach Kunden! Diese bleiben ja auch zukünftig auf dieser Route.
    2. Eine alleinige Erfassung des Wohngebietes wurde nicht erstellt. Die Entlastung dort sei "prozentual höher zu erwarten". Das waren die Worte ohne aber Zahlen zu nennen oder konkreter zu werden. Auch auf Nachfrage von i.d.F. Umgehungskritikern.
    3. Die Zahlen basieren auf dem Zeitraum für den gesamten Tag. Nicht nur auf den Rush-Hour Zeiten. Wenn also der Bus um 21:00Uhr durchfährt wird er auch mit gezählt genau wie der überörtliche Pendler zur Rush-Hour.
    4. Anlieger die kürzer innerorts fahren werden gleich erfasst wie der deutlich störendere Durchgangsverkehr.
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  •   dipfele
    (5826 Beiträge)

    12.03.2020 20:13 Uhr
    merkst du was?
    Die Verwaltung hat überhaupt kein Interesse oder die sogenannten Bau- und Verkehrspezialisten verstehen nichts von ihrem Handwerk. Das zeigt schon die Vorstellung der beiden unbezahlbaren Varianten. Statt der Monsterbrücke tuts auch eine bezahlbare Brücke mit geschütteten und begrünten Rampen. So wie die Hubwegbrücke über die Autobahn. Mit 6-8 Mio und Landeszuschuss von 50% wäre der Haushalt mit 3-4 Mio belastet. Das wäre zu stemmen, aber keine 52 oder 65 Mio.
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  •   Ichbinsnur
    (4 Beiträge)

    11.03.2020 14:32 Uhr
    Ich wiederhole mich weil...
    Ganz schlaue mal hier nicht mitlesen.

    Die Zähl/Knotenpunkte, an denen gezählt wurden, sind:1) Beuthenerstr. Beginn bei L605
    2)Karlsruherstr
    3) Elfmorgenbruch/Ruschgraben,
    4)K 9659(Herdweg) und 5)
    Herdweg (Nähe Abiegung Weingartener Str.
    Was haben die Punkte 3 - 5 mit dem Wohngebiet zu tun?
    Antwort könnte uns niemand so genau geben. Wenn man die Grünen Wähler, die mit im Netz darüber diskutieren darauf anspricht, gibt's keine Antworten mehr darauf.
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  •   janh
    (455 Beiträge)

    14.03.2020 22:24 Uhr
    Verkehrsprognose
    Nach dem sie durch die kurzfristige Verschiebung des Tagesordnungspunktes vorübergehend verschwunden waren, sind die Sitzungsunterlagen für die nächste Gemeinderatssitzung wieder online, und dort findet sich auch der ausführliche Bericht zur Verkehrsprognose, in dem unter anderem die Querschnittsbelastungen detaillierter als in der auch im Artikel dargestellten Übersicht aufgeschlüsselt sind.
    Für Hagsfeld selber werden für (in der Reihenfolge) Schwetzinger Straße, Brückenstraße und Karlsruher Straße (südlich Julius-Bender-Straße) ohne Umfahrung 10500, 11700 und 7900 Fzg/Tag im Jahr 2030 prognostiziert.
    Mit Umfahrung und Anschluss Technologiepark sind es 8900, 8400 und 2000 Fzg/Tag.
    Würde man bis zur Theodor-Heuss-Allee weiterbauen, wären es 8000, 7200 und 1900 Fzg/Tag.
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  •   AlterMann
    (190 Beiträge)

    11.03.2020 12:50 Uhr
    Parkplatz
    Solche Probleme gibt es in vielen Orten.
    Oftmals sind aber die Anwohner selber schuld wenn sie die öffentliche Straße als privaten Parkplatz nutzen und dadurch einen zügigen Verkehrsfluss verhindern.
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  •   Alltagsradler
    (2 Beiträge)

    11.03.2020 17:43 Uhr
    Leider Geschwindigkeitsreduzierung nötig
    Was ohne solche parkenden Autos auf der Straße passiert sieht man, wenn man die Geschwindigkeitsanzeiger an der Karlsruher Straße oder dem Ruschgraben sieht. Die zeigen bei mehr als der Häfte der Autos mehr als 50 km/h an, teilweise bis 70km/h (erlaubt sind 30 km/h). Bremslichter sieht man nicht immer angehen. Da es sich um Wohngebiete handelt, wo auch Kinder unterwegs sind, und da hier auf engen Straßen ohne Radwege Radler überholt werden, muss man den Verkehr bremsen.

    Alternativ wäre ich statt Schikane auch mit einem Blitzer einverstanden.
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  •   AlterMann
    (190 Beiträge)

    12.03.2020 12:29 Uhr
    Kontrollen
    Eine freie Straße lädt manche sicher ein um mal etwas schneller zu fahren.
    Das geht aber nur wenn wenig Autos unterwegs sind, denn in der Kolonne richtet sich alles nach dem langsamsten.
    Ich wäre da eher für eine Tempokontrolle als für Hindernisse die den Verkehr behindern, und dadurch auch die Lärm und Abgasbelastung erhöhen.
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