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Karlsruhe Gemeinsame Aktion: Diese Bahn wirbt für Karlsruher Einzelhändler

Im Karlsruher Schienennetz fährt eine Straßenbahn, die für zehn inhabergeführte Unternehmen und die Einkaufs- und Erlebnisstadt Karlsruhe wirbt. In einer Pressemitteilung verrät das Karlsruher Stadtmarketing, was es mit der Aktion auf sich hat.

Die neue Straßenbahnwerbung wurde erst die Förderung des Karlsruher Innenstadtfonds möglich. Ein Jahr lang soll die Straßenbahn nun in Karlsruhe und in der Region eingesetzt werden. Die Straßenbahn stelle unter dem Motto "Leistung auf der ganzen Linie – made in Karlsruhe" die Inhaber der Unternehmen in den Mittelpunkt.

"Im Gegensatz zur klassischen Bewerbung einzelner Unternehmen, haben sich die Partner Basislager, die neue welle, Dres. Meyer-Rogge, Haus des Hörens, Hergard Kindermoden, Hut Nagel, Internationale Apotheke, Optik Bassmann, PapierFischer, Storch + Beller und Wilkendorf´s Teehaus bewusst zu einer gemeinsamen Gestaltung entschlossen", so das Stadtmarketing. 

Hintergrund bei ka-news

Der Innenstadtfonds ist eines von 18 Projekten, die das Kooperationsmarketing, das aus der Karlsruher Schieneninfrastruktur-Gesellschaft mbH (Kasig), der City Initiative Karlsruhe und der Stadtmarketing Karlsruhe GmbH besteht, zur Belebung der Innenstadt und Förderung des Karlsruher Einzelhandels umsetzt.

Mit Hilfe des Karlsruher Innenstadtfonds sollen Maßnahmen von Händler- und Interessengemeinschaften mit einem Gesamtbudget von 75.000 Euro finanziell gefördert werden. Ziel des Innenstadtfonds ist es, vielfältige und individuelle Projektideen in der Karlsruher Innenstadt umzusetzen, die zur Steigerung der Attraktivität der Karlsruher Innenstadt beitragen.
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  •   ralf
    (3708 Beiträge)

    16.08.2015 22:27 Uhr
    Au ja
    Ich wollte schon nicht mehr zum Einkaufen in die Baustelle fahren. Aber diese Bahnwerbung überzeugt mich jetzt!
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  •   DreiFragezeichen
    (1402 Beiträge)

    16.08.2015 11:38 Uhr
    Steigerung der Attraktivität der Karlsruher Innenstadt
    Die genannten Anbieter sind ausnahmslos nicht von der Attraktivität der Innenstadt abhängig.
    Das sind Fachbetriebe mit einem eng gefassten Kundenkreis. Wer diese Betriebe braucht, geht auf jeden Fall da hin, auch wenns im letzten Hinterhof ist.
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  •   todi01
    (1152 Beiträge)

    16.08.2015 10:45 Uhr
    Und das kommt dabei raus,
    wenn man die Bewerbungsfristen für den Fonds so kurz macht, dass niemand in der kurzen Zeit einen vernünftigen Antrag schreiben kann.
    Das ist doch zum Himmel schreiender Blödsinn! Die Einzelhändler betonen immer wieder gebetsmühlenartig ihren Service, ihre Kompetenz, ihre Kundennähe, aber an tatsächlich guten Angeboten für die Kunden kommt NICHTS. Wenn ich mir die Plakate mit Stadtgeburtstags-Angeboten ansehe, könnte ich einschlafen vor Langeweile. "Kostenloses Parken bei einem Einkauf von mind. 100 EUR" - soll man da lachen oder weinen? Und glaubt jemand wirklich allen Ernstes, ich würde in Karlsruhe mehr einkaufen, weil ich so eine blöde Bahn rumfahren sehe? Was ist denn aus der KAmbiente geworden? Rohrkrepierer, oder? Ich kann mich nicht entsinnen, wann ich zum letzten Mal ein gutes Angebot von einem inhabergeführten Fachgeschäft gesehen habe. Oder geht es in Wahrheit nur noch um diejenigen Leute als potentielle Kunden, die zu blöd sind, Angebote online zu vergleichen?
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  • unbekannt
    (387 Beiträge)

    16.08.2015 15:27 Uhr
    Und das kommt dabei raus
    ...was interessiert mich was auf so einer Bahn steht.
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  •   todi01
    (1152 Beiträge)

    16.08.2015 11:01 Uhr
    ...
    Wenn man den Inhabern dieser Geschäfte die Frage stellen würde: "Welchen Vorteil haben die Kunden, bei Ihnen und nicht bei einem Online-Anbieter oder einem Filialisten einzukaufen, und glauben SIe, dass Ihr Sortiment und Ihre Preisgestaltung wettbewerbsfähig sind?", müssten sie fast alle beschämt zu Boden blicken.
    Es ist nicht meine Aufgabe als Kunde, die Frage zu beantworten, warum ich in Karlsruhe einkaufen soll. Es ist die Aufgabe derjenigen, die verkaufen wollen. Und wenn denen selbst keine Antwort einfällt, außer ständig nebulös "Service" und "lokal" zu murmeln, dann eben nicht. Auf "Service" in der Art von "Kostenloses Parken ab 100 EUR" kann ich gern verzichten. Schafft mir die richtige Ware zum richtigen Preis an den richtigen Ort, dann kaufe ich, und wenn nicht, nehmt euch Herrn Peltzer zum Vorbild und macht den Laden einfach dicht.
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  •   nasegestrichenvoll
    (25 Beiträge)

    16.08.2015 22:22 Uhr
    Das waren ja zwei hochgeistige Kommentare.
    Geiz ist geil, sonst interessiert nichts, gell? Schon mal darüber nachgedacht, dass der Geschäftsbetreiber auch Personal bezahlen muß (am liebsten doppelter Mindestlohn, wenn es um Ihre eigenen Verwandten geht?), die Ladenmiete in der Innenstadt mit Sicherheit ein Vielfaches der des Onlinehändlers im Industriegebiet kostet. Nebenbei darf er noch die Deppen beraten, die seinen Service in Anspruch nehmen und dann trotzem im Netz kaufen, weil er den Internetpreis nicht halten kann. Leute wie Sie sind der Gesellschaft echt ein grosser Trost. Vielen Dank für Ihre soziale Einstellung. Wir können die Kaiserstraße ja komplett den Zuwanderern überlassen. Sie werden sehen, die unterstützen sich gegenseitig und kaufen beieinander. Ich habe fertig und wünsche weiterhin eine schöne Ignoranz.
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  •   todi01
    (1152 Beiträge)

    17.08.2015 01:26 Uhr
    Getroffene Hunde
    bellen am lautesten, nicht wahr?
    Ob der Geschäftsbetreiber Personal bezahlen muss, ob er Miete bezahlen muss, ob er urdeutsch oder Zuwanderer ist, das alles interessiert mich einen kalten Kehricht, wenn er mir nicht das anbieten kann, was ich kaufen will. Die fortgesetzte Realitätsleugnung der Geschäftsleute, das elende Rumgejammere über die sich ändernden Zeiten, und besonders das fast ausschließliche Verlegen auf Mitleidsgeheische mangels harter Argumente gehen mir inzwischen gehörig auf die Nerven. Macht mir Angebote, die konkurrenzfähig sind, dann kaufe ich gern in Karlsruhe, wenn nicht - oder wenn ich nicht einmal weiß, ob ich in Karlsruhe ein konkurrenzfähiges Angebot bekomme, weil ich keinen Bock habe, jeden noch so mickrigen Laden persönlich abzuklappern, dann kaufe ich woanders. Und dafür muss ich mich noch nicht einmal rechtfertigen, denn es ist die Bringschuld der hiesigen Geschäftsleute, mich als Kunden zu gewinnen, nicht umgekehrt.
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  •   Stadtcowboy
    (1 Beiträge)

    17.08.2015 11:19 Uhr
    armes Karlsruhe
    Leider wird es bald so sein, dass der Kunde bekommt was er verdient. Wenn immer nur gemeckert wird, immer nur der "beste" Preis, das "geilste" Angebot gesucht wird, dann werden wir bald nur noch Billigläden und weitere Handy-Shops in der Kaiserstraße finden. Dann ist Karlsruhe so gut wie andere Großsstädte. Und wer das gut findet soll ruhig weiter so proleten - Mir fehlt z.B. der Hammer & Helbling, wo man mal schnell die passende Schraube kaufen konnte und nicht auf die grüne Wiese in den Superbaumarkt fahren musste. Wenn die Schraube dann auch vielleicht ,-10 Cent per Stück kostet, so ist dies immer noch preiswerter als wenn man mit dem Auto zum Baumarkt fahren muss. Auch die Fa. Doering fehlt, aber bitte kauft doch alle bei Toy r us oder Amazon, wartet ein paar Jahre und ihr werden sehen was ihr davon habt. Keine Vielfalt mehr in der Stadt und online nur überall gleiche Mist - viel Spaß dann dabei
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  •   todi01
    (1152 Beiträge)

    17.08.2015 12:15 Uhr
    Niemand kann es sich leisten,
    bei Innenstadtmieten und hohen Personalkosten ein tiefes Sortiment auf gut Glück vorrätig zu halten, nur damit dann nach Jahren jemand die Schraube für 10 Cent kauft. Lagerhaltung und Logistik für den "long tail" sind in der ostdeutschen (oder polnischen) Steppe viel billiger zu machen, und das ist auch richtig so.
    Für alle diejenigen, deren Geschäftsmodell lautet: "Gleiche Ware wie im Internet, nur teurer", ist die Zeit abgelaufen. Da hilft auch alles Gejammere und Geschimpfe nichts, entweder man schafft es, dem Kunden attraktive Angebote zu machen - sei es über den Preis, das Sortiment oder über vom Kunden als echten(!) Mehrwert wahrgenommenen Service - oder man verschwindet mangels Nachfrage. Ich kann als Kunde nur konstatieren, dass die bislang erfolgten Anstrengungen (wie z.B. der Innenstadtfonds oder die Angebote zum Stadtgeburtstag) lächerlich sind. Hinter dem Ladentisch zu hocken und die gute alte Zeit zurückzusehnen, ist viel zu wenig, es gibt kein Recht auf Bestandsschutz.
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  •   orakelka
    (1913 Beiträge)

    16.08.2015 08:09 Uhr
    Ist doch schön, dass sich die Stadt so für
    Einzelhändler engagiert. Wo sie doch offensichtlich nichts anderes im Sinn hat, als die kleinen Läden kaputt zu machen.
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