Wie die HfG mitteilt, sei einem Teil der Presseberichterstattung sowie persönlichen Anschreiben an die Hochschule zu entnehmen gewesen, dass sich durch das Spiel Opfer der Todesgrenze oder deren Angehörige verletzt fühlen. Die Leitung der Hochschule bedauere dies sehr. Das Computerspiel "1387(km)" vermittele die Brutalität einer Grenze, die von einem undemokratischen Regime gegen seine Bürger errichtet wurde, jedoch wolle es diese in keiner Weise verharmlosen.
Um zur "Versachlichung der Diskussion" beizutragen, sagte die Hochschule den Termin der öffentlichen Präsentation am 3. Oktober nun ab. Man wolle die Vorstellung aber zu einem späteren Zeitpunkt mit einer begleitenden Diskussion zum Thema nachholen, so die Hochschulleitung. Dem Studenten und Projektinitiator Jens Stober werde das Rektorat jede notwendige Unterstützung zuteil werden lassen.