Top-Torjäger Philipp Hofmann fehlte dem KSC an allen Ecken und Enden. Der Stürmer musste eine Gelb-Rot-Sperre absitzen. Und der 18-Tore-Mann war nicht sonderlich einfach zu ersetzen. Ein erster Vorgeschmack auf die kommende Saison, Hofmanns Bundesliga-Wechsel scheint nur noch Formsache zu sein.

Breithaupts Kopfball verfehlt um Haaresbreite

Sein Vertreter Schleusener schoss zwar kein Tor, war bei den Offensivaktionen seiner Mannschaft aber häufig beteiligt. Zunächst dauerte es aber ein wenig, bis beide Teams auf Betriebstemperatur kamen und vorne gefährlich wurden: Die erste gute Chance hatten die Gäste durch Breithaupt, sein Kopfball ging knapp vorbei (24.).

Tim Breithaupt (KSC 38) am Ball.
Tim Breithaupt (KSC 38) am Ball. | Bild: Carmele/TMC-Fotografie

Hannover machte es auf der Gegenseite besser und ging durch Weydandt der eine Flanke per Kopf veredelte. Danach wurde die Partie deutlich schneller und chancenreicher, doch Heise (28.), Wanitzek (31.) und Schleusener (33.) verpassten für die Karlsruher den Ausgleich. Ohne Hofmann fehlte es an Effektivität in der Offensive. Beier ließ dazwischen für Hannover das 2:0 liegen (32.).

Hannover zeigt sich gekonnt defensiv

Der zweite Durchgang startete etwas entspannter. Dann war es Goller, der Zieler gut stehen ließ und in die Mitte spielte (59.). Dort wurde Schleuseners Schuss noch blockiert. In der Folge flachte das Spiel ab, es entwickelte sich eine fahrige Angelegenheit. 96 wartete meist auf Konter und verwaltete die Führung.

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Der KSC versuchte sich offensiv immer wieder, doch so richtig gefährlich wurde es für Hannover und Weltmeister Torwart Zieler nicht mehr. Auch einige Wechsel auf beiden Seiten brachten keine neue Dynamik ins Spiel. Hannovers Beier machte spät in der Nachspielzeit dann den Deckel drauf und stellte auf 2:0 (90. +3).