Der Karlsruher SC hatte im Samstagabendspiel gegen den HSV keine Argumente, um um Punkte mitzuspielen. So dass am Ende einem souveränen 3:0 -Sieg nichts im Wege stand. Die frühe Unterzahl der Badener spielte dem HSV zusätzlich in die Karten. Der KSC musste rund eine Stunde in Unterzahl spielen.

Glatzel köpft Hamburg in Führung

Karlsruhes Trainer Christian Eichner musste im Vergleich zum 2:2 beim SC Paderborn auf vier Positionen umstellen: Keeper Kuster, van Rhijn, Jakob und Kaufmann ersetzten Gersbeck, Heise, Thiede und Lorenz.

KSC-Trainer Christian Eichner trifft mit seiner Mannschaft im DFB-Pokal-Viertelfinale auf den Hamburger Sport Verein.
KSC-Trainer Christian Eichner trifft mit seiner Mannschaft im DFB-Pokal-Viertelfinale auf den Hamburger Sport Verein. | Bild: Carmen Jaspersen/dpa

Es dauerte etwas, bis das Spiel im Volksparkstadion Fahrt aufnahm. Der HSV baute in den ersten ruhig auf und wartete geduldig auf Möglichkeiten. Die erste gute Chance hatte Kaufmann erst nach einer Viertelstunde, ehe Hofmann die erste Gelegenheit der Gäste daneben köpfte (21.). Dann kam sein Gegenüber, HSV Angreifer Glatzel ein erstes Mal zum Kopfball - und traf nach passgenauer Flanke von Jatta zur Führung (23.).

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Hamburg hatte das Spiel nun voll im Griff und schnürte die Gäste immer mehr ein. Vagnoman (28.) und Schonlau (29.) verpassten den zweiten Treffer, ehe soch der KSC dann auch noch selbst schwächte: Gordon, der elf Minuten zuvor bereits Gelb gesehen hatte, ging ungestüm gegen Glatzel in den Zweikampf und hatte mit Gelb-Rot vorzeitig Feierabend (30.) Vuskovic bestrafte die Badener gleich ein zweites Mal und zirkelte den darauffolgenden Freistoß aus gut 25 Metern zum 2:0 in den Winkel.

Eichner stellte daraufhin taktisch um und wechselte Defensivmann O'Shaugnessy für Flügelspieler Kaufmann ein, bis zur Pause konnte sich Karlsruhe aber nicht mehr so recht befreien. Aber auch dem HSV fehlten in der Folge die Mittel, um die Feldüberlegenheit in Torchancen umzumünzen.

KSC auch in Halbzeit zwei ohne Chance

Ein ähnliches Bild zeigte sich auch nach der Pause: Die Gastgeber legten sich den Gegner langsam zurecht und warteten geduldig auf Torchancen. Die erste dicke Gelegenheit in Hälfte zwei gehörte HSV-Stürmer Kaufmann, der daneben köpfte (51.), ehe Hofmann auf der Gegenseite nach einer Ecke die Kopfballchance vergab (54.).

KSC-Training am 13. April
Bild: Mia

Der HSV machte weiter Druck auf die Vorentscheidung und erarbeitete sich passable Halbchancen, jedoch wenig zwingendes. Doch die Walter-Elf zeichnete sich durch gute Effizienz aus: So markierte Vagnoman das 3:0 mit einem satten Schuss von der Strafraumkante (68.). Damit war der Deckel auf der Partie drauf, wenn man den bisherigen Spielverlauf gesehen hatte. Daraufhin verlor das Spiel wieder an Tempo, weil die Hamburger nun Kräfte sparten.

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Der KSC blieb offensiv völlig abgemeldet, für den HSV ergaben sich in den Schlussminuten noch Chancen für die eingewechselten Kittel (81.) und Wintzheimer (88.), die das Ergebnis jedoch nicht weiter ausbauen konnten.