Mit der kommenden Corona-Verordnung, die bis Ende der Woche in Kraft treten soll, muss sich auch der Karlsruher SC wieder auf einige Neuregelungen einstellen. Doch Geschäftsführer Michael Becker kann dem wenig abgewinnen.

Weiterhin nur wenige Besucher im Stadion erlaubt

"Die geplanten Regelungen sind für den gesamten Profifußball und die zugehörigen Unternehmen ein Schlag ins Gesicht! Es ist nicht nachvollziehbar, warum teilweise bei Veranstaltungen in Innenräumen genauso viele oder mehr Besucher erlaubt sind als in Freiluftstadien. Auch liegen weiterhin keine belastbaren Nachweise vor, dass sich durch Fußballspiele das Infektionsgeschehen erhöht hat. Man hat das Gefühl, dass der öffentlichkeitswirksame Fußball nun wieder bewusst in den Fokus gerückt wird", so KSC-Geschäftsführer Michael Becker.

Geschäftsführer Michael Becker
Geschäftsführer Michael Becker | Bild: ps/Screenshot

Wie Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann sich am Dienstag äußerte, soll der Kurs bei Großveranstaltungen weiterhin auf Sparflamme gehalten werden. Das heißt: Trotz der Rückkehr ins Corona-Stufensystem (und damit zurück in die Alarmstufe I) sollen bei Fußballspielen weiterhin weniger Zuschauer zugelassen werden als beispielsweise in Bayern. Dort sollen bald wieder bis zu 10.000 Personen ins Stadion kommen dürfen.

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In der Alarmstufe I gilt bei Großveranstaltungen normalerweise eine Auslastung von bis zu 50 Prozent und höchsten 25.000 Besuchern. Wie viele Besucher schlussendlich in Zukunft in den Wildpark kommen dürfen, bleibt abzuwarten. 

Ersten Spieler kehren auf den Platz zurück

Eine gute Nachricht gibt es trotzdem: Unter Anleitung von U17-Trainer Sirus Motekallemi, Reha-Trainer Wendelin Wäcker und Torwart-Koordinator Julian Kühn haben die in den letzten Tagen doppelt negativ getesteten KSC-Spieler heute das Training wieder aufgenommen. Nach Angaben der Badischen Neuesten Nachrichten (BNN) soll es sich hierbei um Marius Gersbeck, Philipp Hofmann, Daniel O´Shaughnessy, Fabio Kaufmann, Tim Breithaupt, Markus Kuster, Paul Löhr und Malik Batmaz handeln.

KSC Trainingslager Estepona
Archivbild: Die Spieler im Trainingslager Estepona | Bild: Mia

Bezüglich der Frage ab wann die übrigen Spieler wieder zurückkehren würden, schreibt der KSC auf seiner Homepage: "Für die auf das Corona-Virus positiv getesteten Spieler und Trainer steht morgen der erste Corona-Test an, sofern sie seit zwei Tagen keine Symptome zeigen. Sollte dieser negativ sein, werden diese Spieler zusätzlich am Donnerstag einer sportmedizinischen Untersuchung unterzogen, um sicherzugehen, dass sie den Trainingsbetrieb am Freitag wieder aufnehmen können."

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