Man werde auf jeden Fall versuchen, den Zeitplan noch einzuhalten, so Werner Merkel, Betriebsleiter "Eigenbetrieb Wildparkstadion" (Eibs). Allerdings zeichne sich immer deutlicher ab, dass eine Verzögerung unumgänglich wird.

"Einen wirklich verbindlichen Termin zu nennen ist ganz einfach nicht möglich", wie Merkel erklärt.  Gemeinsam mit Totalunternehmer BAM Sports versuche man aber die geplante Fertigstellung im Sommer weiterhin einzuhalten. 

Werner Merkel, Betriebsleiter des städtischen Eigenbetriebs "Fußballstadion im Wildpark".
Werner Merkel, Betriebsleiter des städtischen Eigenbetriebs "Fußballstadion im Wildpark". | Bild: Tim Carmele

Bereits Mitte Mai bei einem Stadionrundgang, rechnete Oberbürgermeister Frank Mentrup mit einer gewissen Verzögerung der Fertigstellung, nannte aber kein konkretes Datum. 

Merkel weiter: "Bei der Komplexität des Projekts können die verschiedensten Faktoren Störungen im Betriebsablauf hervorrufen." Dazu zählten beispielsweise die Einschränkungen der Pandemie, damit verbundene Personalprobleme, Lieferketten und verspätete Materialversorgung, der Einsatz von Spezialfahrzeugen und noch einiges mehr.

Ein Blick auf den Rasen des Wildparkstadions. Der macht einen deutlich besseren Eindruck als noch im Winter.
Bild: Thomas Riedel

Stillstand herrscht auf der Baustelle am Adenauerring aber nicht. Momentan werde beispielsweise die Südtribüne die "neue Heimat" der KSC-Fans fertiggestellt. Erst danach sollen weitere verbindliche Schritte im Bauprozess festgelegt werden, was eine allzu genaue Datierung für das fertiggestellte Stadion zum jetzigen Zeitpunkt hinfällig werden lasse. 

 
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