Nach derzeitigen Planungen ist in nächster Zeit keine weitere Zeichnungsphase vorgesehen. „Wie man so schön sagt: Der Endspurt unserer Aktienzeichnungsphase ist nun eingeläutet. Dabei möchten wir uns bei allen bedanken, die bisher Aktien gekauft haben. Wir freuen uns schon auf die nächste Hauptversammlung, in der wir unseren offiziellen Aktionären alle Neuigkeiten rund um die Karlsruher SC GmbH & Co. KGaA präsentieren können. Wir hoffen natürlich, dass sich die bisher Unentschlossenen in den letzten Tagen noch für einen Aktienkauf begeistern können“, so Geschäftsführer Michael Becker in einer Pressemitteilung des KSC. 

Voraussetzung für den Aktienverkauf: Eigenes Depot

Die Aktienzeichnung ist schon ab einer Aktie – also ab 24 Euro – möglich. Um allerdings Aktien im Wert von bis zu 25.000 Euro (1.041 Aktien) zu zeichnen, ist neben einem Bankkonto ein Wertpapierdepot notwendig. "Dieses erhalten alle Interessanten ganz einfach bei ihrer Hausbank oder bei anderen Banken", erklärt der Klub in seiner Pressemitteilung.

KSC-Geschäftsführer Michael Becker ist seit 2018 im Amt.
KSC-Geschäftsführer Michael Becker ist seit 2018 im Amt. | Bild: Karlsruher SC

Das eingenommene Kapital aus diesen Aktienverkäufen (in der Größenordnung bis 25.000 Euro) wird für den Innenausbau und die Ausstattung des neuen Stadions verwendet. In Summe müssen hierfür in den nächsten zwei Jahren rund 10 Mio. Euro investiert werden, welche der KSC gemäß Pacht- und Betreibervertrag mit der Stadt Karlsruhe selbst zu stemmen hat.

Dafür soll das Geld ausgegeben werden

Mit dem gestarteten Aktienverkauf soll ein Teil der Kosten finanziert werden. Beispiele für die Ausstattung sind der Innenausbau der Kioske und der Funktionsräume, eine neue Clubgaststätte, ein großer Fanshop, aber auch Sonderwünsche, wie beispielsweise eine zweite Anzeigetafel im Stadion.

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Als Aktionär wird man Mitinhaber der KSC GmbH & Co. KGaA und erhält ein Stimm- und Auskunftsrecht bei der jährlichen ordentlichen Hauptversammlung. Aktionäre erhalten zudem eine exklusive und individuelle Schmuckurkunde. 

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Der KSC hatte mit der Fanfinanzierung im vergangenen Jahr zweckgebundene Gelder für die ‚Vision Wildpark‘ eingesammelt. Davon ist bislang ein neuer Kunstrasenplatz hinter der Fasanenmauer entstanden. Der zweite Bauabschnitt ist darüber hinaus schon gestartet: Der Bau von einem Rasenspielfeld in Normgröße, ein Rasenspielfeld für Torwarttraining, zwei Fußball-Tennisfeldern sowie eines Soccer-Court mit Kunstrasen auf dem ehemaligen Germania-Gelände.