ka-news.de/Jens Maßlich und Sebastian Wutzler, dpa

Kauczinski ist derzeit noch Trainer beim FC St. Pauli - hier scheint man sich nun einig geworden zu sein. Weitere Details zum Vertragsabschluss sind nicht bekannt. Kauczinski soll den Tabellenletzen vor dem Abstieg in die dritte Liga retten.

Kauczinski seit April freigestellt

Der 49-Jährige war zwischen 2011 und 2016 Trainer beim Karlsruher SC und führte diesen zurück in die zweite Liga. Zuvor war er Jugend- und Interimstrainer. Danach wechselte er für Juli bis November 2016 nach Ingolstadt.

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Seit dem Dezember 2017 ist er Cheftrainer beim FC St. Pauli, welcher im November 2018 bis April 2020 verlängert wurde. Seit April 2019 ist Kauczinski allerdings freigestellt - als der FC St. Pauli mit vier Punkten Abstand auf den Aufstiegsrelegationsplatz am Ende der Tabelle stand.  Es übernahm Jos Luhukay.

Kauczinski trainiert Kreuzer junior

Fun Fact: Damit trainiert Kauczinski den Sohn des aktuellen KSC-Sportdirektors Oliver Kreuzer.  Niklas Kreuzer spielt seit 2014/15 bei Dresden und hat seinen Vertrag bis 2022 verlängert.

Der KSC wird am 29. Januar 2020 auswärts gegen den Zweitligisten spielen. Die Hinrunden-Begegnung im August endete 4:2 für den KSC im heimischen Wildpark.

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Aktualisierung, 13 Uhr

Der 49 Jahre alte Fußball-Lehrer unterschrieb laut dpa-Informationen einen Vertrag bis zum 30. Juni 2021. "Markus Kauczinski hat sofort seine Bereitschaft signalisiert, uns als erfahrener Trainer in dieser herausfordernden Situation zu helfen. Er kennt die 2. Bundesliga, steckt absolut im Thema und hat bereits mehrfach nachgewiesen, dass er auch in schwierigen Situationen etwas bewegen kann", erklärte Sportgeschäftsführer Ralf Minge in einer Vereinsmitteilung.

Einen "Krisenmanager" hatte Minge gesucht, nun soll Kauczinski noch bestenfalls vor der Winterpause das Ruder bei den abstiegsbedrohten Sachsen rumreißen. Auf den Nachfolger von Fiel wartet eine Mammutaufgabe. Denn Dresden hat sieben der vergangenen neun Spiele verloren und nur einmal gewonnen. Mit nur 13 Zählern sind die Sachsen derzeit Zweitliga-Schlusslicht.

"Die intensiven Gespräche mit den Verantwortlichen des Vereins waren in den vergangenen Tagen sehr positiv. So konnte ich mir ein genaues Bild von der Aufgabe machen, die mich bei Dynamo Dresden erwartet", so Kauczinski, der am Dienstagnachmittag auf einer Pressekonferenz offiziell vorgestellt werden soll. Der neue Coach kündigte harte Arbeit an, "um unser Ziel mit dem Klassenerhalt in dieser Saison zu erreichen. Ich bin davon überzeugt, dass in Dresden mit diesem besonderen Umfeld und den Fans eine Menge möglich ist."