Wellenreuther warnt die SPD und die Grünen davor, aus diesem Thema "voreilig politisch Kapital schlagen zu wollen". Rechtsextreme Tendenzen seien aus der Stellungsnahme des Innenministeriums "gerade nicht zu entnehmen". Darin hieß es, dass 13 der 70 Referenten im Haus der Heimat dem Verfassungsschutz im Zusammenhang mir Rechtsextremismus bekannt seien. Wellenreuther forderte, dass vor einer Verurteilung die Einzelheiten geklärt werden müssten. Wichtig seien ihm die Informationen, um welche Referenten es sich tatsächlich handle und wann diese im Haus der Heimat gesprochen hätten.
Dem Vorwurf, die SPD betreibe eine Hetzkampagne, hält Günter Fischer entgegen, dass schließlich das CDU-geführte Innenministerium mitgeteilt habe, dass die 13 Referenten mit dem Rechtsextremismus in Verbindung gebracht werden. Es sei geradezu "abenteuerlich", dass der Sprecher der Freitagsgespräche angibt, von nichts gewusst zu haben. Schließlich stünden alle "neurechten" Publikationen des Referenten Kopp auf der Liste des Verfassungsschutzes.