Die Staatsanwaltschaft Karlsruhe ermittelt gegen zwei Mitarbeiter einer externen Firma, die Prüfprotokolle im AKW Philippsburg gefälscht haben sollen. "Es geht um den Tatvorwurf des Betrugs, da Leistungen abgerechnet wurden, die nicht erbracht wurden", so ein Pressesprecher der Staatsanwaltschaft gegenüber ka-news.

Kraftwerksbetreiber EnBW hatte bei Untersuchungen zunächst festgestellt, dass ein Fremdfirmen-Mitarbeiter eine wiederkehrende Prüfung an einem Störfallmonitor in Block II in Philippsburg zwar dokumentiert, aber nicht durchgeführt hatte. Im April wurde bekannt, dass auch Prüfprotokolle vordatiert wurden, um verpasste Termine zu vertuschen. In insgesamt 23 Fällen soll es zu Ungereimtheiten gekommen sein.