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Karlsruhe Karlsruher Bäder: 2017 war erfolgreich - 2018 warten einige Neuerungen

Das vergangene Jahr war für die Karlsruher Bäder durchaus erfolgreich. Damit das auch für das Jahr 2018 resümiert werden kann, warten vor allem im Europabad große Neuigkeiten. Das verspricht Oliver Sternagel, der Geschäftsführer der Karlsruher Bädergesellschaft, am Montag bei einem Pressegespräch.

Das Jahr 2017 liegt bereits schon über einen Monat zurück. Zeit für die Karlsruher Bäder Bilanz zu ziehen - und die fällt im Großen und Ganzen positiv aus: So kamen insgesamt 454.170 Besucher in die Freibäder (Rappenwört, Turmbergbad, Sonnenbad und Rüppurr) und 1.042.094 Menschen in das Europabad, die Therme Vierordtbad, in das Weiherhofbad, nach Neureut und nach Grötzingen - in die Hallenbäder Karlsruhes.

Das sind insgesamt 1,5 Millionen und damit im Vergleich allerdings rund 50.000 weniger Besucher als im Jahr zuvor. Diesen Rückgang führt Oliver Sternagel vor allem auf das gemischte Wetter und auf die Schließung des Fächerbades wegen des Umbaus zurück: Im Sommer wurden im Bad die Eingangshalle, die Umkleide und das Untergeschoss zurückgebaut - das Bad blieb zu.

2. Bauphase im Fächerbad

Doch zuvor zeigte sich, dass sich der Um- und vor allem Ausbau mit Cabrio-Becken bereits in der ersten Hälfte des Jahres 2017 lohnte: Von März bis Juni konnten 13.000 zusätzliche Besucher gezählt werden, erklärt Joachim Hornuff, der Geschäftsführer des Fächerbades. Und auch im November und im Dezember entsprachen die Zahlen den des Jahres zuvor.

Aktuell ist der Bau im Fächerbad in der zweiten Phase. In den nächsten Monaten soll der Eingangbereich saniert und umgestaltet werden. Außerdem wird das Bad durch ein Obergeschoss für die Verwaltungs- und Personalarbeit ergänzt. Die Gesamtkosten von rund 20 Millionen Euro werden nach Angaben der Verantwortlichen voraussichtlich eingehalten. Fertig sein soll der Neubau Mitte September.

Neue Rutsche und neues Massagehaus für Europabad

Damit die Karlsruher Bäder 2018 neben dem Fächerbad auch mit weiteren Neuigkeiten glänzen können, schaute Sternagel am Montag nicht nur zurück, sondern erklärte auch die Pläne für 2018: Die wohl größte Neuerung neben der Fertigstellung des Fächerbades wird eine neue Rutsche im Europabad sein. Sie wird sich - wie auch schon die "Green Viper" - an einem Tier orientieren und damit "mit Sicherheit ein echtes Highlight", so Sternagel.

Der Geschäftsführer der Karlsruher Bäder verrät weiteres: Die neue "Spinnen-Rutsche" ist trichterförmig uns soll bereits im Herbst öffnen. Kosten soll die Neuheit rund eine halbe Million Euro. Zudem soll im Europabad dieses Jahr das Massagehaus in Angriff genommen werden. Das rund 800.000 Euro teure Haus soll im Außenbereich entstehen und damit den Wellness-Bereich erweitern.

Bäder Bilanz
Oliver Sternagel und Bürgermeister Martin Lenz resümieren das vergangene Jahr durchaus positiv. | Bild: Julia Wessinger

Höhere Eintrittspreise sind möglich

Und das soll es dieses Jahr noch nicht gewesen sein: Im Turmbergbad bekommt die neu eröffnete Rutsche ein weiteres Angebot: Mit dem Start der Freibad-Saison soll sie mit speziellen Matten befahrbar sein - ein weiteres "Highlight" in diesem Jahr, erklärt der Geschäftsführer. Außerdem soll in Zukunft auch das Vierordtbad auf den neusten Stand gebracht werden. 

Auch in Sachen Eintrittspreisen könnten sich die Karlsruher in diesem Jahr auf Neuerungen einstellen: Denn "wenn der Gast mehr bekommt, muss er auch mehr zahlen", erklärt der Bäder-Chef. So könnten nach den Fertigstellungen der Umbauten tatsächlich wieder höhere Preise auf die Besucher warten.

Insgesamt sollen die Bäder aber so bleiben, wie sie den Besuchern bekannt sind: "Aus einem Fächerbad wird kein Erlebnis-Bad wie das Europabad", sagt Sternagel am Montag deutlich. Damit wollen die Verantwortlichen vor allem den Charakter der jeweiligen Bäder behalten und den Badegästen weiterhin Gewohntes bieten.

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Kommentare (18)
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  •   Mitbuerger
    (25 Beiträge)

    20.02.2018 14:12 Uhr
    Viel zu billig
    sind die Eintrittspreise oder warum brauchen die Bäder sonst so viele Zuschüsse? Ausserdem heißt es Schwimmbad und nicht Rutschbad, also weg mit den Rutschen und dem ganzen Schnickschnack bezahlt mit Steuergeldern!
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  •   Mitbuerger
    (25 Beiträge)

    21.02.2018 06:06 Uhr
    Dann
    sollen die 90% auch für die Rutschen bezahlen und nicht der Steuerzahler.
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  •   andip
    (8983 Beiträge)

    21.02.2018 08:49 Uhr
    Der Steuerzahler zahlt nichts
    für das Europabad.
    Denn das macht sogar Gewinn, was man von der herkömmlichen Bäder nicht behaupten kann.
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  •   Mitbuerger
    (25 Beiträge)

    22.02.2018 07:08 Uhr
    Und das Personal
    zahlt meines Wissens die Stadt Karlsruhe und die Polizeieinsätze 2-3 mal die Woche zahlt das Land Baden-Württemberg, also doch der Steuerzahler !
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  •   andip
    (8983 Beiträge)

    22.02.2018 08:58 Uhr
    Das Personal
    sind Angestellte des Bades und nicht der Stadt und werden daher auch vom Bad bezahlt.
    Und wo finden ständig Polizeieinsätze in den Bädern statt?
    Irgendwas schlecht geträumt?
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  •   Mitbuerger
    (25 Beiträge)

    22.02.2018 13:56 Uhr
    Mehrfach die Woche
    im Europabad. Und nicht schlecht geträumt. Sind Tatsachen. Sie können ja beim PP Karlsruhe nachfragen wie oft die Streife zum Europabad gerufen wird. Außerdem weiß ich dass mehrere Beschäftigte des Europabades bei der Stadt Karlsruhe angestellt sind.
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  •   Der_dunkle_Turm
    (362 Beiträge)

    20.02.2018 17:58 Uhr
    Etwa 90% der Besucher
    finden die Rutschen klasse.

    Mit seiner 25 Meter Bahn ist das quirlige Europabad nun nichts für ältere Entspannungsschwimmer. Schade, das ging im alten Tullabad ganz gut. Die Zeiten ändern sich.
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  •   betablocker
    (3132 Beiträge)

    21.02.2018 08:49 Uhr
    Nächste Woche
    macht ja das Freibad wieder auf, da hats dann Platz zum Schwimmen. grinsen
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  •   Samson_83
    (300 Beiträge)

    20.02.2018 14:12 Uhr
    Leute, bleibt doch mal auf dem Teppich
    die Caracalla Therme in Baden-Baden kostet für 3 Stunden 23,00 € und ist auch nicht besser. So schaut es auch bei vielen anderen Bädern im Umkreis von Karlsruhe aus. Baden kostet Geld und die Familienkarte mit 40 EUR ist doch super fair.
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  •   todi01
    (1062 Beiträge)

    20.02.2018 06:43 Uhr
    ... muss er auch mehr zahlen
    Oder er kommt einfach nicht mehr. Aber damit haben die gesunkenen Besucherzahlen natürlich nichts zu tun, es ist immer höhere Gewalt durch externe Einflüsse.

    Mal im Ernst: Eine weitere Rutsche ist mir keinen Cent zusätzlich wert. Das Europabad ist schon jetzt verflixt teuer geworden. Warum macht man nicht mal ne Umfrage unter den Badbesuchern, ob sie 1-2 EUR mehr für die Rutsche zahlen würden. Oder fürchtet man sich vor dem Ergebnis?
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