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Karlsruhe "Campusjäger": Das ist Karlsruhes erfolgreichstes Start-up!

Campusjäger gehört zu den 50 wachstumsstärksten Start-ups in Deutschland! Mit einer stolzen Wachstumsrate von 240 Prozent konnten sich die Gründer den 21. Platz beim Wachstumsranking des Online-Magazins "Gründerszene" sichern. ka-news hat mit dem momentan erfolgreichsten Karlsruher Start-up gesprochen.

Das Online-Magazin für Start-ups und die digitale Wirtschaft "Gründerszene" kürt jährlich die 50 wachstumsstärksten Start-ups in Deutschland. Auf Platz 21 hat es in diesem Jahr die studentische Jobvermittlungsplattform Campusjäger geschafft. Mit einer Wachstumsrate von 240 Prozent, ist Campusjäger das einzige Karlsruher Start-up, das zu den 50 am schnellsten wachsenden Digitalunternehmen Deutschlands gehört.

"Das schnelle Wachstum bestätigt, dass wir mit unserer Plattform einen wunden Punkt getroffen haben. Fast 1.000 Firmen in Deutschland vertrauen in ihrer Personalsuche auf Campusjäger. Dass wir für unsere Leistungen im vergangenen Jahr im "Gründerszene-Wachstumsranking" ausgezeichnet wurden, macht uns daher sehr stolz", sagen Matthias Geis, Jannik Keller und Martin Trenkle.

Die drei Gründer haben Campusjäger im Oktober 2013 gestartet. "Wir hatten gerade unser Studium am KIT begonnen. Schon damals hatten wir großes Interesse am Thema Gründen und uns vorgenommen, gegen alle Widerstände, neben dem Studium ein Unternehmen aufzubauen", erklärt Trenkle.

Die Büroräume von Campusjäger befinden sich in der Leopoldstraße in Karlsruhe. | Bild: Campusjäger

"Einfach, schnell und stressfrei"

Nachdem sich die drei Studenten verschiedene Branchen angeschaut hatten, entdeckten sie die Personalbranche für sich und beschlossen hier Fuß zu fassen. "Die Branche hat sich zu dem Zeitpunkt als besonders vielversprechend erwiesen: Durch den Fachkräftemangel sind viele Unternehmen in ihrem Wachstum und ihrer Stabilität eingeschränkt – sie finden oft weder genug, noch die passenden Bewerber."

Doch Jobvermittlungsportale gibt es viele - Campusjäger musste etwas neues, innovatives sein. Geis, Keller und Trenkle beschlossen, dass sie zwei Seiten auf einer Plattform zusammenführen müssen. "Campusjäger erleichtert Unternehmen die Suche nach Bewerbern und den Bewerbungsprozess - gleichzeitig können sich Studenten und Absolventen einfach, schnell und stressfrei auf passende Jobs bewerben", beschreibt Trenkle das Konzept.

Campusjäger ist mehr als ein Jobportal

Dabei ist es wichtig, dass Campusjäger als mehr als nur ein Jobportal gesehen wird. Trenkle erklärt: "Man kann sich Campusjäger besser als eine automatisierte Personalvermittlung für Studenten und Absolventen vorstellen." Sobald ein Job auf Campusjäger eingestellt wird, wird er automatisiert auf vielen verschiedenen Kanälen geteilt: in sozialen Netzwerken, den Stellenbörsen von Hochschulen, über Jobverteiler, auf klassischen Jobplattformen und über die direkte Ansprache passender Bewerber in Berufsnetzwerken.

"So schaffen wir es innerhalb kürzester Zeit eine hohe Aufmerksamkeit zu erzielen und erreichen damit schnell die richtigen Bewerber, egal ob für ein Praktikum, Werksstudentenjob oder Berufseinstieg", informieren die Gründer.

Mehr als abgebildet: 35 Mitarbeiter zählt das Karlsruher Start-Up aktuell. | Bild: Benedikt Saretz

Insbesondere auf Unternehmensseite hebt sich das Karlsruher Start-up von anderen Jobvermittlungsplattformen ab. Die Firmen können sich in ein System einloggen, welches die Recruitingprozesse vereinfacht. "Bewerber werden nach Kriterien der Unternehmen vorselektiert und können über unsere Plattform mit wenigen Klicks zum Bewerbungsgespräch eingeladen werden. Das Tolle für Unternehmen: Kosten fallen nur dann an, wenn der richtige Bewerber gefunden und eingestellt wurde", so Trenkle.

Richtiges Personal ist der größte Erfolgsfaktor

Ein weiterer Plus-Punkt: Ein Profil reicht, um sich bei verschiedenen Unternehmen zu bewerben. Der Lebenslauf kann selbst eingetragen oder von anderen Netzwerken wie Xing oder LinkedIn importiert werden. Nach der Anmeldung werden dem Bewerber passende Jobs vorgeschlagen, sodass er nicht selbstständig auf die Suche gehen muss. Eine Strategie die funktioniert: "Allein in Karlsruhe haben wir gerade Angebote von knapp 200 Unternehmen", sagen die Gründer.

Für die Zukunft will Campusjäger für noch mehr Unternehmen der Partner sein, der durch die richtigen Bewerber und ein einfaches Recruiting zu mehr Stabilität und Wachstum führt. "Schon heute wickeln einzelne Unternehmen ihr gesamtes Recruiting über Campusjäger ab. Das richtige Personal ist der größte Erfolgsfaktor für jedes Unternehmen", so Trenkle.

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  •   Propagandahilfskraft
    (1709 Beiträge)

    29.01.2018 00:13 Uhr
    Die Darstellung in der PR-Meldung ist etwas irreführend!
    Der Schwerpunkt der Campusjäger liegt nicht bei der Arbeitsvermittlung von Absolventen. Der Schwerpunkt liegt - bzgl. der nach Außen gezeigten Form - bei der Vermittlung von studentischen Minijobbern, Abschlussarbeitern, Werkstudenten und anderen gering bis gar nicht bezahlten Tätigkeiten. Das führt auch zu einer Verlagerung der Nachfrage weg von mehr oder weniger regulär Arbeitsplätzchen hin zu prekären Jobs. So gesehen machen sich die Campusjäger den eigenen Arbeitsmarkt kaputt. Das „innovative“ Guerilla-Marketing mit den Stickern ist mir schon länger aufgefallen. Es erscheint mir offensichtlich etwas einfältig und oberflächlich bis plump. Welche Zielgruppe nimmt das eigentlich ernst? Ist es überhaupt sinnvoll diese Zielgruppe zu verwerten?
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  •   krabb344
    (26 Beiträge)

    28.01.2018 15:05 Uhr
    Und was
    ...ist mit den Menschen ohne Hochschulabschluss? Keine Zielgruppe?
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  •   cc91
    (273 Beiträge)

    28.01.2018 19:25 Uhr
    Nein
    die braucht keiner.
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  •   schmidmi
    (2722 Beiträge)

    28.01.2018 19:48 Uhr
    die werden nämlich alle
    demnächst durch Roboter ersetzt
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  •   Toleranz
    (262 Beiträge)

    28.01.2018 09:43 Uhr
    Super, noch ein Personalvermittler ... der 500. in KA
    ... wenn das das Beste ist was die BRD zu bieten hat an Innovation... dann gute Nacht. Personalvermittlungs Startups gibt es in KA ~ 500 Stck. und alle krebsen mehr oder weniger herum. In so ein Geschäftsmodell zu investieren zeugt schon echt davon seine Hausaufgaben in Punkto Marktanalyse, Wettbewerb, ordentlich verschlafen zu haben. Dass die jungen Leute keine Ahnung haben werden sie sehen wenn sie einmal ein paar Jahre auf dem Markt überlebt haben (wenn überhaupt). ... oder die Konkurrenz mit Ihnen fertig ist.
    KIT bravo, das ist kein Aushängeschild, sondern traurig.
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  •   karlsruher1955
    (1288 Beiträge)

    28.01.2018 11:59 Uhr
    Zur Überschrift
    Dem Kommentar kann man nur zustimmen.
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