Die Ermittler sind überzeugt, dass das Duo dunkel gekleidet und vermummt Anfang November 2020 in den Abendstunden dem Opfer vor dessen Wohnhaus aufgelauert habe, um den Mann auszurauben. Die Täter sollen den 66-Jährigen von hinten überrascht, auf den Boden gestoßen und ihm gegen den Kopf getreten haben, was letztlich zum Tod führte. Wer genau was gemacht habe, werde sich vermutlich erst in der Hauptverhandlung zeigen, sagte der Sprecher der Staatsanwaltschaft. Das sei für die Anklage aber erst einmal unerheblich.

Eine Figur der blinden Justitia.
Eine Figur der blinden Justitia. | Bild: Sonja Wurtscheid/dpa/Symbolbild

Eine Zeugin des Vorfalls hatte geschrien, so dass die Angreifer die Flucht ergriffen, noch bevor sie an Wertsachen gekommen seien. Die Staatsanwaltschaft geht den Angaben nach davon aus, dass der Angeklagte zwar den Tod seines Opfers nicht erwartet habe, jedoch «aus grober Achtlosigkeit verkannt» habe, dass es dazu kommen könnte.