Seit dem 8. Juli ist das Karlsruher Traditionsgasthaus mit sofortiger Wirkung geschlossen. Das geht aus dem handgeschriebenen Aushang an der Tür hervor. Darin bedankt sich das Team bei den Gästen für die „schönen gemeinsamen Momente“. Über die Gründe für die überraschende Schließung schweigen die Betreiber jedoch.

Aktualisierung, 16. Juli
ka-news hat bei den Verantwortlichen nachgefragt, warum das „Zum Kleine Ketterer“ seine Türen schließen musste – der Betreiber antwortet knapp: „Wir mussten Insolvenz anmelden“. Die Kosten seien seit Corona zu sehr gestiegen: Neben den Energiekosten seien es insbesondere die Lebensmittelkosten, welche im Preis kostspielig wurden.

„Corona hat alles auf den Kopf gestellt“, so der Betreiber. Auch die Besucher bleiben aus, statt zwei- bis dreimal die Woche kommen die Gäste nur noch ein- bis zweimal im Monat.
Schade. Ich bin immer gerne dahin gegangen. Gutes Bier oder Weine und die Bedienung war auch immer nett.
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