Für die beiden Bundesländer reiche der Lagerbestand an Blutprodukten nur noch für zwei Tage aus. "Die Leute kaufen wie wild ein, sie igeln sich ein vor Sorge und vergessen zu spenden." Dabei sei die Zahl der Infektionen in den beiden Ländern noch minimal. "Wie soll das erst werden, wenn diese Zahl mal stärker steigt?", fragte Weck. Besonders betroffen seien Krebspatienten. "Ohne Blutspenden werden wirklich Menschen sterben. Und dann nicht am Coronavirus", kritisierte Weck.

Die Freiburger Uniklinik verschiebt nach eigenen Angaben bereits planbare Operationen bei einigen Patienten. "Da überall Mangel an Blutreserven besteht, können sich die Blutspendedienste nicht gegenseitig aushelfen", sagte Markus Umhau, der Ärztliche Leiter der Blutspendezentrale am Universitätsklinikum Freiburg.

 
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