Auf rund 2.800 Quadratmetern Fläche erstreckte sich bis vor Kurzem noch der P&C. Nach der Entkernung sollen der Abbruch, die Schadstoffentsorgung und der Neubau folgen. 

"Das Gebäude wird sukzessive bis in die Baugrube runtergebaut und dann mit dem Neuaufbau gestartet", sagt Michael Müller, Leiter der Baustelle beim ehemaligen P&C. Bis Mitte des Jahres 2023 soll das Gebäude komplett der Vergangenheit angehören. Der Neu-Rohbau soll dann bis Anfang 2025-, der Innenausbau voraussichtlich bis Anfang 2026 vollendet sein. Ursprünglich stammt das Bauwerk sogar aus den 1950ern. 

Leerer Peek /& Cloppenburg
Michael Müller, Bauleiter bei P&C | Bild: Thomas Riedel

Bis der P&C seine neuen Hallen beziehen kann, soll das Modehaus in der Postgalerie unterkommen. 

Der P&C wird aktuell entkernt

Bereits jetzt sieht man in der "Innenstadt-Ruine" in den Decken die ersten Löcher. Dort quellen teilweise die Kabel heraus, strohähnliches Material ist erkennbar.

Die Metallpfeiler, die das Gebäude von Innen stützen, sind auch inzwischen freigelegt worden. Dennoch entsteht beim Betreten des Gebäudes der Eindruck, dass nachträglich Träger hinzugefügt wurden, um das Gewicht vom Dach zu stützen. Doch so roh es äußerlich inzwischen aussieht, umso nostalgischer wird es im Innenbereich. Mit anderen Worten: je mehr man ins tiefste Innere der Baustelle kommt, desto weniger wurde bisher entkernt. 

Leerer Peek /& Cloppenburg
Im tiefsten Inneren ist die Baustelle (noch) fast gar nicht erkennbar. | Bild: Thomas Riedel

Anmerkung der Redaktion: Das Betreten von Baustellen durch Unbefugte, ist von den Baustellenbetreibern verboten. Die Redaktion rät Personen, die gerne sogenannte "Lost-Places" aufsuchen, dringend davon ab, die Baustelle zu betreten. 

Wie die Baustelle des ehemaligen Peek & Cloppenburg von Innen aussieht, könnt Ihr in unserer Galerie durchklicken:

Das könnte Sie auch interessieren