Den Ausschuss beschäftigte die Frage, wie man die Verkehrsbelastung in Hagsfeld unabhängig von der beabsichtigten Ortsumfahrung in den Griff bekommt. Vorgestellt wurden aufgrund eines Antrags der CDU-Fraktion zum einen, welche Maßnahmen bereits ergriffen wurden.

Was hat sich bisher getan?

Hierzu gehören bauliche Veränderungen, eine Ausdehnung des Lastwagen-Verbots in Straßen sowie Verkehrszählungen. "Erfreut nahm der Ausschuss zur Kenntnis, dass die Verwaltung zudem Chancen sieht, mit Einführung des legalen Gehwegparkens weitere Verbesserungen zu erreichen", so die Stadt.

Am Beispiel der Schwetzinger Straße, die neben der Brückenstraße die Hauptlast im Stadtteil zu tragen hat, wurde aufgezeigt, ob über das stadtweit vorgesehene legale Gehwegparken eine weitere Verkehrsberuhigung erzielt werden kann. Nämlich dann, wenn im Straßenraum eine versetzte Parkierung möglich ist. Eine erste Untersuchung legt dies nahe, berichtete das Stadtplanungsamt über ihre Prüfungen.

Sollten weitere Untersuchungen dies bestätigen, wird vorgeschlagen, die Praxistauglichkeit in der Schwetzinger Straße in einem Verkehrsversuch – Markierungen mit Folie – zu testen. Denn es wäre nichts gewonnen, wenn beispielsweise der Verkehrsfluss zu Hauptverkehrszeiten ständig komplett zum Erliegen käme.

Nach den bereits exemplarisch untersuchten Stadtteilen zum Gehwegparken – die Südstadt, Nordweststadt und Knielingen – soll Hagsfeld daher als eine der nächsten Stadtteile an der Reihe sein. Das Planungsamt informierte den Ausschuss, dass auch das übrige Straßennetz des Stadtteils hinsichtlich der Legalisierung des Gehwegparkens untersucht und das Parkierungskonzept mit der Bürgerkommission Hagsfeld rückgekoppelt werde.