Die Testphase ist vorüber: Zukünftig sind im Großraum Freiburg, Karlsruhe und Rastatt neue Elektro-Fahrzeuge der Arriva unterwegs. Die "Paxster", wie die E-Fahrzeuge genannt werden, wurden speziell für die Briefzustellung entwickelt.

Mit einer Höchstgeschwindigkeit von 45 Kilometern pro Stunde und einer Reichweite von 100 Kilometern sind die Paxster speziell für die Zustellung in Gebieten mit mittlerer Bevölkerungsdichte geeignet. Der Fahrer kann drei Kisten von jeweils rund 15 Kilogramm mit Zustellgut vor sich und weitere neun Kisten hinter dem Fahrersitz verstauen. Auch für Pakete sind die E-Fahrzeuge geeignet.

Arriva betreibt seit einigen Jahren ein zertifiziertes Umweltmanagementsystem. Ein umweltfreundlicher Versand der Briefe stehe für den Briefdienstleister im Vordergrund. Die neuen Paxster erzeugen mit ihrem 4 Kilowatt starken Elektromotor keine Emissionen. Mit der Anschaffung der Elektrofahrzeuge solle ein Schritt weiter in Richtung umweltfreundliche Zustellung gegangen werden.

Briefzustellung leichter gemacht

Ein großer Vorteil der Paxster sei die kompakte Bauweise, zugleich böten sie jeglichen Fahrerkomfort. Die wendigen E-Fahrzeuge könnten in Innenstädten sowie auf schmalen Straßen eingesetzt werden. Das Zustellgut sei vom Fahrersitz aus ohne Mühe erreichbar und der Zusteller könne auf beiden Seiten des Fahrzeugs problemlos ein- und aussteigen.

Im Gegensatz zu den Fahrrädern, welche bisher im Einsatz sind, erleichtere der Paxster auch auf hügeligen Zustellrouten die Arbeit. Dies spare Zeit und Muskelkraft und verbessere somit den gesamten Zustellprozess.