Die Baden-Württemberger entscheidet über das Schicksal des umstrittenen Milliarden-Bahnprojekts. Foto: Bernd Weißbrod
Die Baden-Württemberger entscheidet über das Schicksal des umstrittenen Milliarden-Bahnprojekts. Foto: Bernd Weißbrod

Nur in Stuttgart selbst lag der Anteil mit 27,8 Prozent über dem Wert der Landtagswahl. Damals hatten zu dem Zeitpunkt 25,8 Prozent der Wahlberechtigten ihre Stimme entweder per Urnengang oder Brief abgegeben.

7,6 Millionen Baden-Württemberger sind aufgerufen, über einen Ausstieg des Landes aus den Finanzierungsverträgen mit der Deutschen Bahn zu entscheiden. Das Abstimmungsquorum liegt bei einem Drittel der Wahlberechtigten. Demnach müssten 2,5 Millionen Menschen für den Ausstieg des Landes aus dem Projekt stimmen.

In Heidelberg hatten am Sonntagvormittag rund 15 Prozent der Berechtigten ihr Votum abgegeben - bei der Landtagswahl im März waren es mehr als ein Viertel gewesen. In Mannheim war es gut jeder Zehnte gegenüber 16 Prozent bei der Landtagswahl. 13 Prozent der Freiburger machten für oder gegen das umstrittene Wahlprojekt ein Kreuzchen, gut ein Fünftel war es bei der Wahl des neuen Landtags. In Karlsruhe stimmten im Laufe des Vormittags 6 Prozent der Aufgerufenen über Stuttgart 21 ab - im Vergleich zu 11 Prozent bei der Wahl.

Die Ergebnisse des Volksentscheids nach Stimmbezirken in Karlsruhe und der Region finden Sie bereits am Sonntagabend bei ka-news und mehr zu Stuttgart21 gibt's schon jetzt in unserem S21-Dossier.