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Karlsruhe: Steigende Corona-Zahlen: Verschärfung bei privaten Feiern und falschen Personenangaben

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Steigende Corona-Zahlen: Verschärfung bei privaten Feiern und falschen Personenangaben

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    Kanzlerin Angela Merkel und die Ministerpräsidenten haben verschärfte Corona-Regeln beschlossen.
    Kanzlerin Angela Merkel und die Ministerpräsidenten haben verschärfte Corona-Regeln beschlossen. Foto: Michael Kappeler/dpa

    Kanzlerin Angela Merkel und die Ministerpräsidenten der Bundesländer haben am Dienstag, den 29. September, neue, strengere Corona-Maßnahmen beschlossen. 

    Ab sofort gilt: Wer in Restaurants, Bars, etc. falsche Personenangaben macht, muss künftig mit mindestens 50 Euro Bußgeld rechnen. Schleswig-Holstein will sogar noch weiter gehen: Hier soll eine Strafe von bis zu 1.000 Euro drohen. Das geht aus einer Pressemitteilung der Allgemeinen Rechtsschutz-Versicherungs-AG (ARAG) hervor.

    Private Feiern bis zu 50 Personen

    Die Höchstteilnehmerzahl für private Feierlichkeiten soll wieder gesenkt werden, wenn in einem Landkreis innerhalb von sieben Tagen mehr als 35 Menschen pro 100.000 Einwohner infiziert werden: Dann dürfen höchstens 50 Personen zu Feiern in öffentlichen oder angemieteten Räumen zusammenkommen.

    Feiern in Privaträumen sollen nur maximal 25 Teilnehmer haben; dies ist jedoch nur eine dringende Empfehlung und keine Vorschrift. Bei 50 Neuinfektionen dürfen höchstens 25 Menschen in öffentlichen Räumen zusammen feiern. In privaten Räumlichkeiten sind es zehn Personen.

    Erweiterung der "AHA-Formel"

    Regelmäßiges Stoßlüften in privaten und öffentlichen Räumen kann die Gefahr einer Corona-Infektion erheblich verringern. Daher soll die bislang schon geltende "AHA"-Formel – Abstand, Hygiene und Alltagsmasken – um ein "C" für die Corona-App und ein "L" für Lüften erweitert werden.

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