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Bruchsal: Aufgrund Corona: Spargelbauern rechnen mit Einbußen - Helfer fehlen

Bruchsal

Aufgrund Corona: Spargelbauern rechnen mit Einbußen - Helfer fehlen

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    Ein Erntehelfer sticht Spargel.
    Ein Erntehelfer sticht Spargel. Foto: Peter Steffen/dpa/Symbolbild

    Der Vorsitzende des Arbeitskreises Spargel Südhessen, Rolf Meinhardt, hofft, dass die Spargelbauern in der Saison "mit einem blauen Auge" davonkommen. Aber einige Betriebe würden die Krise wohl nicht überstehen. Ohne die Corona-Krise wäre es ein gutes Spargeljahr. Aber das Wetter und die Folgen für das Wachstum des Edelgemüses rücken in dieser Saison in den Hintergrund.

    Frisch geernteter Spargel liegt in Transportkisten auf einem Feld.
    Frisch geernteter Spargel liegt in Transportkisten auf einem Feld. Foto: Jens Büttner/dpa-Zentralbild/ZB/Symbolbild

    Zwar funktioniere der Direktverkauf an den Ständen überraschend gut, doch sei das komplette Geschäft mit der Gastronomie bislang ausgeblieben. Discounter zahlen Meinhardt zufolge zudem nur festgelegte Preise, weil sie die Spargelstangen möglichst preiswert auf den Ladentisch bringen wollen.

    In Südhessen wird Spargel auf rund 2.000 Hektar angebaut. Im südlichen Rheinland-Pfalz sind es rund 1.500 und in Nordbaden 500 bis 600 Hektar. Bundesweit gibt es eine Anbaufläche von rund 23.000 Hektar. Die Spargelernte beginnt in Deutschland normalerweise in der zweiten Aprilhälfte und dauert bis zum "Johannistag", dem 24. Juni. In den vergangenen Jahren begann sie aber auch schon früher, nicht zuletzt wegen des Einsatzes von Folien.

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