Mit der Stadtbahneröffnung wurde zugleich in Bühl der neue Zentrale Omnibusbahnhof fertig gestellt. Und so konnte auch die an die Stadtbahn anschließende Buslinie 263 nach Bühlertal "zulegen". Durch die verbesserte ÖNPV-Anbindung kämen jetzt auch verstärkt Ausflügler nach Bühlertal, erklärte der Geschäftsführer des Verkehrsvereins Bühlertal, Tino Rettig. Gleichzeitig stiegen viele der Touristen vom Auto auf den ÖPNV um, um in die Wandergebiete an der Schwarzwaldhochstraße zu gelangen - zumal die Abfahrtszeiten der Buslinien mit den Ankunftszeiten der Bahn abgestimmt wurden. Außerdem hält die Stadtbahn nun an den neuen Haltepunkten Haueneberstein, Sinzheim-Nord, Sinzheim und Rebland, was den Ausflüglern zusätzliche Wanderrouten eröffnet. Ein prägnanter Vorteil gegenüber dem Regional-Express, der genau wie die Stadtbahn im Stundentakt vom Karlsruher Hauptbahnhof nach Bühl und Achern verkehrt.

Mit dem KVV ohne Umsteigen zum Ortenauer Weinpfad

Für einen Tagesausflug von Karlsruhe aus ins Rebland empfiehlt der KVV die Regiokarte. Einzelreisende zahlen für 24 Stunden unbeschränktes Fahren auf allen Bahn- und Buslinien des KVV sieben Euro, Gruppen mit bis zu fünf Personen sind mit zwölf Euro dabei. Als Anreiz für Ausflügler bieten zwölf Gastronomen das neue Angebot "Gastlichkeit in Bühl und Bühlertal": Bei einem Mindestverzehr oder -einkauf von fünf Euro erhält der Kunde in namhaften Restaurants und bei verschiedenen Winzergenossenschaften mit einer gültigen KVV-Fahrkarte einen Euro gutgeschrieben.

Neben gastronomischen Highlights stehen den Wanderern beispielsweise Touren zur Burgruine Windeck, zu den wildromantischen Gertelbach-Wasserfällen oder zur Barock-Kirche in Kappelwindeck zur Auswahl. Zudem bieten sich in Bühl oder Bühlertal ideale Einstiegsorte in den Ortenauer Weinpfad Richtung Baden-Baden oder Achertal. Weitere Touristik-Angebote präsentiert die Gemeinde Bühlertal am morgigen Samstag, 9. April, von 10 bis 15 Uhr im KVV-Kundenzentrum Weinbrennerhaus am Marktplatz.