Dennoch könne die Karlsruher Polizei eine "durchweg positive Bilanz" der vergangenen Silvesternacht ziehen, schreibt sie in einer Pressemeldung am Neujahrstag. Die erlassenen Verbote seien überwiegend eingehalten worden.

Jeweils rund 300 Personen in Kleingruppen auf den öffentlichen Plätzen unterwegs

"In der ersten Nachthälfte waren die üblichen Störungen und Straftaten zu verzeichnen, die ein polizeiliches Tätigwerden erforderlich machten. Die Anzahl der Einsätze glich der an einem ganz normalen Wochenende."

Polizei vor Schluss
Bild: Thomas Riedel

Um die Mitternachtsstunde jedoch sei ein deutliches Ansteigen der Personen und Kleingruppen im öffentlichen Raum zu verzeichnen gewesen. An den üblichen Treffpunkten kamen Menschen zusammen, um den Jahreswechsel zu feiern. "Auf dem Schlossvorplatz, in der Günther-Klotz-Anlage sowie im Bereich der Hirschbrücke waren jeweils um die 250 bis 300 Personen in Kleingruppen anzutreffen, die aber auf Ansprache durch die Polizeibeamten positiv reagierten und sich ohnehin regelkonform verhielten", heißt es weiter.

Positive Bilanz auch im Landkreis

Am Durlacher Turmberg beziehungsweise auf den Parkplätzen an den Zufahrten musste der ruhende Verkehr überwacht werden und einzelne kleinere Gruppen auf die bestehenden Regeln hingewiesen werden.

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Auch im Landkreis sei die Silvesternacht aus polizeilicher Sicht sehr ruhig verlaufen. Ebenso wie im Stadtgebiet waren die Personen ganz überwiegend in Kleingruppen unterwegs und hielten sich an die bestehenden Alkohol- und Verweilverbote, die von den zuständigen Behörden erlassen worden waren. Einige Verstöße gegen die erlassenen Alkoholkonsum-, Böller- und Verweilverbote waren zu ahnden. Insgesamt mussten rund 250 Verstöße im Bereich des Polizeipräsidium Karlsruhe angezeigt werden.

Zwei kleinere Brände in Karlsruhe

Auch die Branddirektion Karlsruhe zeichnet ein positives Bild der vergangenen Silvesternacht. "In der Integrierten Leitstelle Karlsruhe, zuständig für den Rettungsdienst und die Feuerwehren im Stadt- und Landkreis Karlsruhe, kam es zwischen 23.30 Uhr und 6 Uhr zu einem leicht erhöhten Anrufaufkommen", schreibt sie in einer Pressemeldung.

(Symbolbild)
(Symbolbild) | Bild: Thomas Riedel

Aufgrund der eingehenden Anrufe sei die Feuerwehr der Stadt Karlsruhe zu zwei Einsätzen alarmiert worden. Es handelte sich in beiden Fällen um Kleinbrände. Die Feuerwehren im Landkreis rückten in der Nacht zu insgesamt vier Einsätzen aus. Auch hierbei handelte es sich um Kleinbrände wie Mülltonnen, Reifen und sonstigen Unrat sowie einen Brand eines Autos.

Der Rettungsdienst hatte nach Angaben der Feuerwehr Karlsruhe 46 Einsätze im Stadt- und 37 Einsätze im Landkreis zu bewältigen. "Das erhöhte Telefonaufkommen über den Jahreswechsel konnte sehr strukturiert bewältigt werden. Dazu hatte die Integrierte Leitstelle Karlsruhe die Anzahl der Disponenten in der Leitstelle erhöht."