Die Bürgerinitiative wurde 2002 gegründet, um in der Diskussion um den damaligen Bürgerentscheid für das Tunnelprojekt in der           Kaiserstraße zu werben. "Wir haben 2002 die Kombilösung unterstützt weil wir Ja sagen zur Zukunft unserer Stadt." so Vorsitzender Bernhard Burger. Für Burger und seine Mitstreiter war mit dem eindeutigen Votum der Karlsruher für die "Kombi" die Sache entschieden.

"Gegner: Die Grünen im Gemeinderat"

Kombiloesung

Burger:  "Als gute Demokraten dachten wir, dass jetzt das Projekt ohne wenn und aber von allen Verantwortungsgegnern getragen wird.  Wir erwarteten, dass auch die bisherigen Gegner – vor allem die Grünen im Gemeinderat – das Votum der Bürger akzeptieren. Zur Demokratie gehört es, dass Entscheidungen getroffen werden und man seine Niederlage bei Abstimmungen akzeptiert. Für Teile der Karlsruher Politik gilt dies scheinbar nicht." Die Karlsruher sollten aktiver an ihrem Jahrhundertprojekt teilnehmen, so der Wunsch der Initiative.

Ebenfalls heftig kritisiert werden die Grünen in einer Pressemitteilung von der Karlsruher CDU-Fraktion. Vorsitzende Gabriele Luczak-Schwarz:  "Vor allem aber tun die Grünen so, als würden wir uns noch in einem bloßen Vorstadium befinden. Tatsächlich jedoch haben die Umsetzungsarbeiten längst begonnen - wie man aktuell beispielsweise in der Kaiserstraße mit eigenen Augen sehen kann." Außerdem wünschen sich die Christdemokraten, dass "alle an einem Strang ziehen und die Umsetzung konstruktiv begleiten und unterstützen."