"Vor dem Hintergrund der Gesamtherausforderung dieses Projektes, war es uns vor einer nächsten Beauftragung zunächst wichtig, eine unabhängige, valide fachliche Einschätzung zu bekommen, ob die Aufgabe eines Einbaus zeitgemäßer, moderner Technik mit allen aktuellen Normen und Vorgaben überhaupt lösbar ist," so Bürgermeister Daniel Fluhrer.

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(Archivbild) © Paul Needham / www.paulneedham.de | Bild: Paul Needham

Sowohl ein renommiertes unabhängiges Gutachterbüro als auch der neue Auftragnehmer haben bestätigt, dass dies bei allen Schwierigkeiten doch machbar sein wird. Auch der Gemeinderat ist von dem neuen Vorhaben überzeugt und gab dem Vorhaben einstimmig grünes Licht.

Zuschlag für Bochum

"Dazu sind wir sehr dankbar, mit dem Planungsbüro SSP AG, welches bereits für die Architektur verantwortlich zeichnet und dessen Leistungsstärke und Kompetenz uns schon überzeugen konnten, einen Partner gewonnen zu haben, der sich nun mit einem erweiterten Aufgabenumfang ins Projekt einbringt", so der Baudezernent weiter.

Bürgermeister Fluhrer im Interview
Bild: Hammer Photographie

Die Stadt Karlsruhe sieht dies als Vertrauensbeweis in das Gesamtprojekt und profitiert damit von den bereits vorliegenden Projektkenntnissen und Erfahrungen. Zusätzliche Synergien im Planungsprozess und eine Minimierung der Schnittstellen vereinfachen die Zusammenarbeit.

"Die Verwaltung wird gemeinsam mit dem Planungsteam die Chance zu einer Neuausrichtung des Projektes nutzen und gemeinsam mit der Messe Karlsruhe das Projekt aufnehmen", sagt die erste Bürgermeisterin und Aufsichtsratsvorsitzende der KMK Gabriele Luczak-Schwarz.

Erste Bürgermeisterin Gabriele Luczak-Schwarz bei der Pressekonferenz im Rathaus (2018)
Erste Bürgermeisterin Gabriele Luczak-Schwarz bei der Pressekonferenz im Rathaus (2018) | Bild: Anya Barros

"Die Stadthalle wird dann nicht nur in ihrem attraktiven und unverwechselbaren Raumkonzept aus dem Destinationsangebot herausstechen, sondern auch technisch auf dem neuesten Stand sein", so Luczak-Schwarz weiter.

"Es gilt weiterhin mit Hochdruck die Planungsleistungen fertig zu stellen, damit darauf aufbauend allen Beteiligten zeitnah ein klarer Projekt- und Zeitplan samt Kostenhochrechnung vorliegen, die dem Projekt wieder einen verlässlichen Rahmen geben", so das Fazit von Fluhrer und Luczak-Schwarz.