Wie die ersten Auswertungen des in dem Lastwagen eingebauten Kontrollgeräts ergeben haben, ist der 37 Jahre alte Fahrer mit der auf der Südtangente zulässigen Geschwindigkeit von etwa 80 Kilometer pro Stunde an der Ausfahrt 7 in Richtung Entenfang abgefahren. Den weiteren Aufzeichnungen nach fuhr das Schwerfahrzeug dann trotz einer Bremsung mit einer Geschwindigkeit von noch rund 40 Kilometer pro Stunde gegen den hinteren Wagen der querenden Stadtbahn.

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"Demnach spricht vieles dafür, dass der Fahrzeuglenker im unübersichtlichen Kurvenbereich des Abfahrtsastes mit nicht angepasster Geschwindigkeit unterwegs gewesen ist," so die Polizei. Noch stünden aber weitere Untersuchungsergebnisse aus: So sind die Auswertungen der Ampelschaltphasen wie auch die Videoauswertung aus den Aufnahmen in der Bahn noch nicht abgeschlossen.

Auch liegen der Polizei inzwischen einige Zeugenhinweise vor, "die sich insbesondere auf die übliche Ampelphase nach der Durchfahrt des jeweils ersten Bahnwagens beziehen". Zudem dauern die Überprüfungen zu einem eventuell vorliegenden Rotlichtverstoß oder möglicher Unachtsamkeit als möglicher (Mit-)Ursache des Unfalles an. Bei dem schweren Unfall am Freitagmorgen sind 10 Menschen verletzt worden, die Aufräumarbeiten dauerten den ganzen Tag an (ka-news berichtete).

Die Bergung der Bahn im Video

 
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