"Die Jagdpächter weisen darauf hin, dass diese - offensichtlich durch Hunde erfolgte - Tötung nicht nur als grausame Tierquälerei zu sehen ist, sondern auch ein Anfangsverdacht von Wilderei besteht. Sicherlich wurde das Reh vorher gehetzt - die Tötung dauert einige Minuten und ist mit großen Schmerzen und Todesangst für das Tier verbunden. Meist schreien die Tiere laut und vernehmlich mit einem weit hörbaren Laut", heißt es in der Mitteilung weiter.

Ein Jäger steht während einer Treibjagd mit seinem Gewehr schussbereit am Waldrand. (Symbolbild)
(Symbolbild) | Bild: Felix Kästle

Gemeinde und Jagdpächter bitten die Bevölkerung, eventuelle Beobachtungen, die mit der Tötung der Rehe in Verbindung gebracht werden können, bei der Gemeindeverwaltung oder Ortspolizeibehörde zu melden.

110 wählen bei freilaufenden Hunden

Sollten im Wald alleinlaufende, streunende Hunde umherlaufen, so könne jederzeit über den Notruf 110 die Polizei-Hundestaffel gerufen werden, die für den Umgang mit solchen Situationen entsprechend geschult sei.

"Bitte versuchen Sie wenn möglich, ein Foto der Hunde zu machen, aber näheren Sie sich diesen auf keinen Fall. Besondere Vorsicht ist geboten, wenn Sie selbst einen Hund an der Leine mitführen, der dann als Konkurrent wahrgenommen werden könnte", so die Gemeindeverwaltung abschließend.