In den Räumen des gemeinnützigen Fotovereins Lichtwert wurden an zwei Tagen 27 Jugendliche, die ihr Freiwilliges Soziales Jahr, durch den Internationalen Bund organisiert, im Großraum Nordschwarzwald und Stuttgart absolvieren, an das Thema "Fotografie" herangeführt. Der erfahrene Fotodozent Volker Wasserthal, Mitglied im Verein, übernahm die Studioeinweisung in den  Studios in der Hoepfnerburg und an vier Sets gleichzeitig wurde dann fotografiert.

Casting-Serien als Vorbild

Am zweiten Tag genoss die Gruppe, die unter Leitung von Wilfried Kock und Muriel Klinkert für fünf Tage nach Karlsruhe gekommen war, den Vorfrühling in der Günther-Klotz-Anlage, wo mit Kamera und Handy manches semiprofessionelles Bild geschossen.

"Die jungen Menschen sind mit der Technik groß geworden und haben an die Fotografie hohe Erwartungen", so Wasserthal. "Diese beruhen auf intensiver Mediennutzung, genährt zum Beispiel durch Modell-Casting-Serien. Doch auch erfrischend spontane Bilder, die inzwischen oft mit den Handys gemacht werden und einen hohen Spaßfaktor haben, stehen in dieser Altersgruppe im Mittelpunkt." Auch Wilfried Kock, selber ein passionierter Fotograf, war erstaunt über die Leistungen seiner "Freiwilligen".

"Mit hohem Interesse haben die jungen Leute an zwei Tagen viele Facetten der Fotografie aufgenommen. Die professionelle Ausstattung der Lichtwertstudios hat uns alle beeindruckt und für die kollegiale Vereinsunterstützung sind wir sehr dankbar", so der Leiter der Gruppe.

Die Kamera ist zweitrangig - der richtige Foto-Blick zählt

Auch Volker Wasserthal zog eine positive Bilanz: "Wir sehen unsere Aufgaben auch darin, junge Menschen an das Thema Fotografie heran zu führen. Ob Handy oder Spiegelreflexkamera spielt hierbei keine Rolle, es kommt darauf an, den fotografischen Blick so zeitig wie möglich zu schulen."

Mehr zu Lichtwert: www.lichtwert-fotografie.de