Bei der Inzidenz für Neuinfektionen liegen fast alle Stadt- und Landkreise im Südwesten über 400. Nur der Rhein-Neckar-Kreis ist mit 364,1 noch unter diesem Grenzwert. Im Landkreis Esslingen (860,2) und der Stadt Baden-Baden (867,5) ist die Inzidenz am höchsten.

Die landesweite Hospitalisierungsinzidenz stieg um 0,5 auf 3,4 an. Sie gibt an, wie viele Corona-Infizierte innerhalb einer Woche und pro 100.000 Einwohner in eine Klinik gebracht werden.

Omikron-Variante für immer mehr Fälle verantwortlich

Seit Beginn der Pandemie verzeichnete das Landesgesundheitsamt mittlerweile 1.146.946 bestätigte Infektionsfälle. Das waren 15.316 mehr als am Montag. 13.463 Erkrankte starben laut Mitteilung an oder im Zusammenhang mit Sars-CoV-2. Das waren 11 mehr als am Vortag.

Nach Angaben des Gesundheitsministeriums ist die Omikron-Variante seit der ersten Januarwoche für den Großteil der neuen Infektionsfälle im Südwesten verantwortlich. In der zweiten Kalenderwoche lag der Anteil der mittels variantenspezifischem PCR-Test untersuchten Proben bei mehr als 83 Prozent, wie das aus den Zahlen des Landesgesundheitsamts hervorgeht.

Über die Hälfte der Menschen geboostert

Da sich die Variante schnell ausbreitet, dürfte der aktuelle Anteil noch höher sein. Bislang wurden 35.450 Fälle der Omikron-Variante aus Baden-Württemberg an das Landesgesundheitsamt übermittelt.

Als mindestens einmal geimpft gelten 8.074.092 Menschen im Südwesten. Das sind den Angaben zufolge 82,0 Prozent derjenigen, denen eine Impfung empfohlen wird. Auffrischimpfungen hätten 5 365 138 Leute erhalten, was 54,5 Prozent entspreche. Hier stieg die Zahl um 45 695.

 
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