Das gab die Stadt Karlsruhe am 26. Mai in ihrem Newsletter bekannt. Die neue Reinigungsmaschine – intern liebevoll "Littering-Roboter" genannt – wurde entwickelt, um das städtische Reinigungspersonal bei der oft mühsamen Müllsuche zu entlasten. Denn Kleinteile wie Zigarettenreste oder Scherben lassen sich mit der Greifzange nur einzeln und zeitintensiv entfernen. Der Roboter hingegen erkennt Müll, saugt ihn ein und ignoriert dabei ganz gezielt harmlose Objekte wie Laub oder Steine.

Dank moderner Sensorik erkennt das Gerät auch Hindernisse und Menschen – und umfährt sie sicher. Der Einsatz erfolgt täglich auf wechselnden Flächen im Stadtgebiet.
Ziel: Mehr Sauberkeit, weniger Umweltbelastung
"Die Maschine soll unser Team nicht ersetzen, sondern sinnvoll ergänzen", betont Jens Fiedler, Abteilungsleiter der Stadtreinigung. Ziel sei eine sauberere Stadt und ein aktiver Beitrag zum Umweltschutz. Wenn sich der Roboter bewährt, könnte er ab 2026 dauerhaft zum Karlsruher Stadtbild gehören.

Ein Roboter, der Platz braucht
Das Team Sauberes Karlsruhe bittet Bürgerinnen und Bürger, dem Gerät im Einsatz den nötigen Raum zu geben – denn nur mit Abstand kann es effizient und sicher arbeiten.