Da scheint die Frau etwas mutiger zu sein: Während Flusspferdbulle Platsch noch zurückhaltend war, hat Kathy, die Dame des Hauses, einen Teil der neuen Außenanlage bereits erkundet. "Das war das erste Mal, dass sie ein paar Schritte nach draußen gemacht hat", sagt Timo Deible, Sprecher des Karlsruher Zoo, gegenüber ka-news.de. Etwa die Hälfte der 2.000 Quadratmeter großen Fläche hat Kathy schon erkundet. 

Flusspferde im Zoo Karlsruhe
Bild: Timo Deible/Zoo Karlsruhe

"Das war aber nicht anders zu erwarten, denn Flusspferde sind echte Schisser", sagt er mit einem Lachen. Daher müssen man die beiden langsam nach draußen locken und an die neue Anlage gewöhnen. "Man denkt immer, dass wir die Tore aufmachen und dann die Tiere gleich nach draußen gehen - in diesem Fall ist das nicht so. Es dauert einfach seine Zeit", so Deible im Gespräch mit ka-news.de weiter. 

Flusspferde im Zoo Karlsruhe
Bild: Timo Deible/Zoo Karlsruhe

Gefahr lauert auf der Brücke

Wenn sie dann draußen sind, dann haben Kathy und Platsch 2.000 Quadratmeter für sich alleine - 20 mal so viel Platz wie zuvor. Warum aber "nur" diese kleine Fläche, wo die neue Elefantenanlage 3.000 Quadratmeter misst? "Der kleinere Teil der Anlage ist uns zu unsicher, da der zu nah an der Brücke liegt - wir wollen nicht, dass nachts etwas passiert und Menschen etwas etwas ins Gehege werfen", so Deible. 

Flusspferde im Zoo Karlsruhe
Bild: Timo Deible/Zoo Karlsruhe

Viele Nächte werden die beiden wohl in diesem Jahr nicht mehr draußen verbringen. "Es ist schon recht kühl, aber wir lassen sie trotzdem raus, denn sie können jederzeit wieder rein in ihr warmes Wasser", sagt Timo Deible vom Karlsruher Zoo. Na dann müssen sich die beiden also nur noch ins Freie trauen... 

Flusspferde im Zoo Karlsruhe
Bild: Timo Deible/Zoo Karlsruhe

 

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