"Die eigentliche Übung besteht darin, aus einem an die Wasserversorgung angeschlossenen oberirdischen Hydranten im Bereich der Ludwig-Erhard-Allee Wasser zu entnehmen, den vorhandenen Wasserdruck mithilfe der Pumpen eines Löschfahrzeugs zu erhöhen und diesen dann über einen zum Autotunnel gehörenden Hydranten, der sich noch vor dem Tunnelportal in der offenen Rampe befindet, in die unterirdische Wasserleitung einzuspeisen", heißt es in einer Pressemitteilung der Karlsruher Schieneninfrastruktur-Gesellschaft.

Die Rolle der Pumpe am Löschfahrzeug wird nach Inbetriebnahme des Autotunnels eine im Bereich des Ettlinger Tors eingebaute Druckerhöhungsanlage einnehmen – diese ist aber im jetzigen Stadium des Tunnelbaus noch nicht eingebaut. Die Inbetriebnahme einer Löschwasserversorgung noch während der Bauzeit ist jetzt mit dem Schließen der letzten Deckel erforderlich.

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Deshalb wurde die endgültige Löschwasserleitung durch zusätzliche Schieber und Formstücke so konzipiert, dass sie im Brandfall bereits vor vollständiger Fertigstellung und vor Inbetriebnahme des Betriebsgebäudes und der Druckerhöhungsanlage für die Löschwasserversorgung während des Endausbaus und der Ausrüstung des Straßentunnels dienen kann.

 
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