Aufgrund der klimatischen Veränderungen der letzten Jahre geraten immer mehr Stadtbäume in sogenannten Trockenstress. Dies schwächt ihre Widerstandskraft, macht sie anfälliger für Schädlinge, Fäulnis und vielfältige Schadensbilder. Auch wenn Bäume äußerlich noch vital wirken, kann das Holz bereits erheblich geschädigt sein. Die Folge: Äste können unvermittelt abbrechen oder Bäume sogar umstürzen. Besonders Pappeln und Rosskastanien neigen aufgrund ihrer Baumstruktur und Holzbeschaffenheit zu unvorhersehbaren Astbrüchen.
Das Gartenbauamt kontrolliert und pflegt regelmäßig rund 135.000 Bäume. Bei Bedarf wird Totholz entfernt, Kronen werden entlastet oder Bäume gefällt, wenn die Stand- oder Bruchsicherheit nicht mehr gegeben ist. Dennoch gibt es keine absolute Sicherheit vor Baumstürzen oder Astabbrüchen.