"Ich bin regelmäßig in Durlach im Schlossgarten mit meinen Kids", schreibt Laura Ende März an ka-news.de. "Dort steht auch eine sehr tolle rollstuhlgerechte Toilette, jedoch nie funktionsbereit."

Die City-Toilette im Schlossgarten Durlach ist mittlerweile wieder in Betrieb.
Die City-Toilette im Schlossgarten Durlach. | Bild: Ingo Rothermund

ka-news.de wendet sich an den Hersteller: Dieser bestätigt den Ausfall der Toilette, versichert jedoch zügige Reparatur. Wenige Tage später soll das WC wieder einsatzbereit sein. 

"Werden Anlage erneut technisch prüfen"

Ist diese Toilette wartungsanfällig und öfter kaputt als andere des Betreibers? "Es gibt bei der genannten Anlage keine Auffälligkeiten, was die Häufigkeit von technischen Störungen betrifft", heißt es von Christian Knappe, Pressereferent der Firma Wall. Aber: "Wir werden die Anlage erneut technisch prüfen.

Eine Toilette ist kaputt - und nun?

Wenn die City-Toiletten ausfallen, wird die Firma über die technische Leitstelle informiert. "Im Fall einer Störung geht die Toilette automatisch in einen Abschaltzustand und meldet die Störung bei unserer Technischen Leitstelle in Berlin", sagt Christian Knappe. 

Zudem besteht die Möglichkeit die Störung manuell zu melden. "Auf dem Display außen an der Anlage wird bei einer Störung die kostenfreie Hotline der Leitstelle angezeigt", so Knappe.  

City-Toiletten
Bild: Ingo Rothermund

Die Gründe für die Reparaturen sind unterschiedlich. "Im Allgemeinen sind die häufigsten Störungen mutwillige Verstopfung des Münzeinwurfs sowie Fehlkontakte, die dazu führen können, dass sich die Tür nicht öffnet. Solche Fehler sind innerhalb kürzester Zeit zu beheben", so Knappe. 

Harte Strafen fürs Wildpinkeln

Die ka-news-Leserin dürfte die reparierte Toilette freuen. "Wir haben jetzt langsam Frühling und es gehen wieder vermehrt Eltern mit den Kindern raus." Und schließlich will man den Kindern ja nicht das Wildpinkeln beibringen.

Denn das kann auch rechtliche Konsequenzen haben. Laut Bußgeldkatalog wird das Urinieren in der Öffentlichkeit mit einem Verwarngeld zwischen 35 und 5.000 Euro geahndet. In besonders schweren Fällen droht gar eine einjährige Freiheitsstrafe.